Da wir beide sehr großes Interesse an der Fotografie haben, haben wir uns beide für eine Kamera entschieden, mit der wir gut umgehen können. Hierfür haben wir auch verschiedene Kamerasysteme ausprobiert und teilweise sehr intensiv getestet. So sind unter anderem eine Kompaktkamera, verschiedene Spiegelreflexkameras (DSLR) und auch spiegellose Systemkameras durch unsere Hände gegangen.
Die Kompaktkameras sind für uns relativ schnell aus dem Rennen gewesen, da diese, obwohl sie gute Fotos machen und gute Zoom Möglichkeiten bieten, keine großen Blenden zulassen. Meistens ist hier bereits bei F/4 Schluss mit Lustig. Leider, denn vom Gewicht her sind diese Kameras der absolute Hit. Die Sensorauflösung ist inzwischen auch schon auf die Masse gewachsen, die auch in der spiegellosen Systemwelt bekannt ist, aber dann sind wir preislich auch in dem Bereich eben dieser, nur ohne die Möglichkeit der Wechselobjektive.
DSLR bieten sowohl sehr gute Fotos, wie auch sehr gute Zoom Möglichkeiten durch die Wechselobjektive und zusätzlich auch noch sehr weite Blendenöffnungen, leider jedoch erkauft mit einem sehr hohen Gewicht. Es ist aber hier so, dass die Sensoren auch mit mindestens APS-C Größe bis hin zum Mittelformat möglich sind.

Unsere Wahl ist auf Systemkameras mit Micro-Four-Thirds (MFT) Sensoren gefallen. Dies, weil die Sensorgröße sehr gute Bilder zulässt, die Wechselobjektive mit einem Standardisierten Anschluss versehen sind und wir somit auch untereinander die Objektive tauschen können, sofern wir es denn möchten und weil diese Kameras relative Leichtgewichte sind.
Sandra hat sich dabei für eine Olympus OM-D E-M5 Mark II im klassischen Silber entschieden. Diese Kamera bietet als Highlight einen 40M Aufnahmemodus in welchem 8 Aufnahmen mit einem winzig kleinen Sensor-Shift nacheinander aufgenommen und dann rechnerisch kombiniert werden. Dies ist für eine Kamera mit einem 16 Megapixel Sensor wirklich sensationell. Selbstverständlich funktioniert diese Art der Aufnahme nur bei unbewegten Motiven und mit einem Stativ. Landschaftsbilder z.B. sind hierfür durchaus geeignet. Oder Werbeaufnahmen für Print- oder Webmagazine.
Ich verwende eine Panasonic DMC-G81, welche als Highlight die 4K-Videoaufnahme bietet. Sogar mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Das sind dann fast schon Zeitlupenaufnahmen, wenn man diese dann mit 15 Bildern pro Sekunde abspielt.
Beide Kameras eint, dass sie einen 5-Achsen stabilisierten Sensor verwenden, vor Feuchtigkeit geschützt sind, einen Rahmen aus Magnesiumlegierung und ein MFT-Bajonett besitzen. Durch das einheitliche Bajonett haben wir den Luxus, dass wir nur ein Objektiv pro gewünschter Brennweite kaufen müssen, da die Wahrscheinlichkeit zum gleichen Zeitpunkt dasselbe Objektiv verwenden zu wollen eher gering ist.
Folgende Objektive sind mit auf unserer Reise:

  • Panasonic 20mm f/1.7 II ASPH silber
  • Panasonic 25mm f/1.7 ASPH schwarz
  • Panasonic 12-60mm f/3.5-5.6 ASPH POWER O.I.S
  • Panasonic 45-200mm f/4.0-5.6 MEGA O.I.S

Und damit auch bei ein wenig Action die Videos gut werden, haben wir noch eine kleine Action-Cam von Sony. Die HDR-AS50 ist für uns genau der richtige Begleiter auf unserer Reise. Für die Kamera gibt es ein Wasserdichtes Gehäuse, mit dem wir sogar bis zu 50 Meter in die Tiefe tauchen könnten. Ebenfalls verfügt die Kamera über die Möglichkeit zu Zoomen. Und zwar im Kleinbildequivalent von 18.4 bis 21.8mm. Nicht viel, aber immerhin ein wenig. Ein integriertes Stereomikrofon sorgt für „den guten Ton“ bei den Aufnahmen. Da man es mit einem Akku meistens nicht schafft, haben wir noch zwei zusätzliche Akkus für diese Kamera angeschafft. Damit sind wir dann auch für lange Tage gut gerüstet.

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