Unser Klo

Diskutieren können wir gut

„Egal, welches Fahrzeug wir kaufen, Schatz, es muss eine Toilette rein!“ – Das war in den Monaten unserer Fahrzeug-Diskussion mein Lieblingssatz. Dafür recherchierten wir wochenlang über die verschiedenen mobilen Toilettentypen und -möglichkeiten. Es war natürlich sehr hilfreich, dass schon einige Blogger und Vlogger Berichte dazu veröffentlicht hatten und wir somit abendelang Videos zum platzsparenden Toilettenbau schauen sowie zahlreiche Blogartikel dazu lesen konnten. 

Stand der Dinge heute Ende Oktober 2018: Wir haben eine Trockentrenntoilette mit einem Separett Einsatz verbaut und das ganze funktioniert, auch wenn noch Optimierungsbedarf besteht.

Um dieses Ergebniss zu erlangen, waren wir erst einmal einkaufen: Im örtlichen Baumarkt habe ich 15mm dicke Holzplatten in unseren Wunschmaßen gekauft. Den Separett Einsatz (Privy 501) samt Klodeckel hatte ich bereits vorher online bestellt. Unsere Einsätze für flüssige und feste Ausscheidungen sind 2 Mülleimer aus dem schwedischem Möbelhaus. Ansonsten gesellte sich Farbe, Trageschlaufen und weiteres Holz aus unseren Beständen dazu.

Und schon wurde fleissig gewerkelt. Aus den restlichen Siebdruckplatten vom Fahrzeugboden sägten wir eine Bodenplatte und eine obere Platte zurecht und diese wurden dann mit den bereits zugesägten Holzplatten für die Wände zusammen gesetzt. Wir schraubten Leisten an die Innenseite unserer Klobox, so dass die obere Platte fest aufliegt und zum Reinigen und zur Entsorgung einfach hochgenommen werden kann. Die Eimer haben wir mit Leisten fixiert, damit nicht daneben fallen kann. Wenn der Feststoff-Eimer verrutscht, ist das im wahrsten Sinne des Wortes „Scheiße“.

Auf der oberen Platte haben wir dann den Separett Einsatz geschraubt und dann in die entsprechende Lage der Box gelegt und schon ist das Klo einsatzbereit, wenn der Klodeckel dann auch aufliegt

Das hört sich recht einfach an, ist es eigentlich auch. Wenn alle Maße passen, dann ist so ein Klo nach einem halben Tag fertig.

Spannend ist bei uns nur die Position im Max, denn unser Klo hat seinen Platz zwischen Küche und Schiebetür und deshalb war vorher sehr viel messen und schauen, ob es wirklich passt, angesagt. Und lasst Euch gesagt sein, es geht. Wir haben derzeit die Aussenmaße von Breite 40 cm x Tiefe 52,5 cm x Höhe 46 cm und können es tatsächlich an dieser Position nutzen.

Zusammenfassend können wir sagen, ein Klo passt ins kleinste Auto.

KW2018-38 – Der fertige Ausbau?

Ein Bett im LKW

Unser lieber Max ist wirklich ein praktisches Gefährt. Groß und doch klein, langsam und doch schnell, leicht und doch schwer. Ein echter LKW halt. Sagt zumindest die Finanzbehörde und das Straßenverkehrsamt.

Die letzten Wochen haben wir nun damit verbracht Max von innen so richtig sauber zu machen. Genau so, wie wir es vor ein paar Wochen auch schon gemacht haben. Nein, nicht genau so, aber zumindest so ähnlich. Der vorhandene Schrank musste genau so weichen wie die ölige Bodenplatte und die Wandpaneele. Denn im Inneren roch es sehr stark nach Öl und Benzin; wurde doch regelmäßig ein Motorrad in ihm transportiert. Danach hat Eike dann mehrere Stunden lang den Innenraum mit allen möglichen Reinigern gereinigt. Nach der aufwendigen Reinigung folgte die Rostbehandlung an den kleinen Löchern, in denen die Nieten für die alten Einbauten hielten. Etwas benebelt und mit Kopfschmerzen ging es dann am Abend ins Bett. Am nächsten Morgen folgte die Lackbehandlung der Rostlöcher mittels Spraydose. Rostschutz und ein weißer Lack versiegelte den Rostumwandler. Am Abend ging es dann etwas benebelt und mit Kopfschmerzen ins Bett.
Nach einiger Zeit konnten wir dann schon mit dem Einkleben von insgesamt 20m² Armaflex beginnen. Für die tiefen Fächer in den Wänden und der Decke, sowie für den Boden, haben wir 19mm starke Platten verlegt. Wichtig hierbei ist, dass wirklich jede Bodenwelle fest angedrückt wird, anderenfalls kann sich in dem entstandenen Hohlraum Kondenswasser sammeln und bildet so eine gute Grundlage für erneuten Rost. Im Idealfall hast Du beim selbst ausbauen nach der Wärmedämmung hinten eine Black-Box. Also es ist alles was kein Fenster ist schwarz.

Relativ schnell sind wir uns darüber einig, dass Max ein Bett benötigt. Dieses wird, so wie es in vielen Kastenwägen auch ist, mehrteilig in Max verbaut. Es gibt einen festen Teil, der über die gesamte Breite von 156cm geht und ziemlich genau 140cm lang ist geben. Dieser Teil wird getragen von einem kleinen Holzrahmen und einem einfachen Roll-Lattenrost aus dem Matratzenfachhandel. Der Roll-Lattenrost hat eine Breit von 140cm und soll für ein 200cm Bett ausreichen. Die weiten Abstände bei einer 2 Meter Bettlänge lassen uns dazu tendieren, dass wir den Roll-Lattenrost nicht kürzen, sondern einfach die Abstände zwischen den Latten sehr viel enger machen, als es vom Hersteller vorgesehen ist.

Unsere bereits vorhandene Matratze von 200cm x 140cm wird einfach auf 156cm gekürzt. Für den verbleibenden Rest haben wir aktuell noch keine Verwendung, aber wer weiß, vielleicht werden da ja noch Kissen draus.

Im vorderen Teil des Laderaums befindet sich eine Schrankkonstruktion, die sämtliche Einbauten aufnehmen soll, die wir noch benötigen. Um nun also im Wageninnern schlafen zu können, müssen wir uns etwas überlegen.

Welche Einbauten braucht Max?

Ein Bett allein macht noch keinen Campervan. Kurz überlegt, was wir noch benötigen, haben wir dann eine lange Liste mit Dingen erstellt, die wir für wichtig befinden.

  • Kühlbox
  • Wassertank
  • Abwaschbecken
  • Gaskocher
  • Geschirr
  • Batterie
  • Spannungswandler
  • Ladebooster
  • Toilette
  • Jede Menge Kleinkram

Sobald diese Liste fertig war, haben wir die für uns übliche Aufgabenteilung vorgenommen. Sandra hat das Budget für alles zusammen und für die einzelnen Geräte festgelegt. Ich habe dann auf Basis dieses Budgets versucht die Einzelprodukte zu kaufen. Das hat natürlich nicht immer – oder gar nicht? – geklappt. Wie dem auch sei, der Busausbau ist keine Geschenkestunde. Wenn Dir jemand sagt, dass er seinen Bus für nur €2000,00 ausgebaut hat, dann hat er viele Dinge nicht berechnet, frech gelogen oder vieles gratis erhalten. Und seine eigene Zeit hat er dann mal sowieso nicht mit einberechnet.

Die Holzarbeiten die bereits parallel zu anderen Arbeiten wie z.B. den Elektrischen Leitungen hat Sandra angefangen. Sie kann nämlich sehr gut mit Stichsäge, Kreissäge, Bohrmaschine und Schmirgelleinen umgehen. Eike hat während dem dann Leitungen konfektioniert, Kabelschuhe gekrimpt, Leitungen im Bus verlegt, Positionen für Ladebooster, Batterie und Spannungswandler festgelegt und soweit schon möglich diese auch bereits montiert. Einige Geräte wurden erst mal mit Malerkrepp auf den Boden geklebt, damit für den Möbelbau eine Grundidee vorliegt.

Und überhaupt, wer sagt denn, dass alle bestellten Gerätschaften auch pünktlich ankommen? Bei uns war das leider nicht der Fall, aber wir wollen ja auch nicht mit einem „fertigen Van“ unterwegs sein. Etwas Spaß muss für „später“ auch immer noch vorhanden sein.

Also wurde für den Wassertank, der noch nicht da ist, nur ein Malerkrepp geklebt, welches da auch immer noch klebt. Die Höhe haben wir dann einfach abgemessen und entsprechend berücksichtigt. Genauso gibt es Ideen, die wir hatten, die leider nicht umsetzbar sind. Wir sind also immer noch auf der Suche nach einem Spülbecken und den entsprechenden Rohren oder Schläuchen.

Selbstverständlich darf in einem Campervan die Toilette nicht fehlen. Diese haben wir aus einigen Holzresten, etwas neuem Holz, einem Trenneinsatz der Firma Separett® und ein wenig Geduld, Spucke und Schrauben selbst gebaut. Wenn Du mehr zu unserer Toilette wissen möchtest, dann lies einfach hier weiter.

Nicht nur ein, auch Auf-& Anbauten

Da wir uns bewusst für eine Zwei-Raum-Wohnung entschieden haben, müssen wir natürlich auch dafür sorgen, dass unser zweites Zimmer artgerecht gehalten wird. Wir haben bereits aus Paraguay ein Dachzelt gekauft und dabei bei unserem Verkäufer für reichlich Verwirrungen gesorgt. Einen solchen Fall von Materialbeschaffung kennt er auch nur von der Bundeswehr. Etwas kaufen, während man im Ausland stationiert ist, für ein Fahrzeug, welches man noch gar nicht hat, geschweige denn, dass man weiß, was für eins es werden soll.

Zurück zum Thema. Das Dachzelt will auf dem Dach von Max befestigt werden. Nach vielem lesen, messen, lesen, prüfen, lesen und entscheiden, fiel der Entschluss, einen Dachträger in Eigenregie zu bauen. Mit Hilfe von 3 Meter langen Airline-Schienen, welche auf dem Dach festgeklebt werden, haben wir eine Möglichkeit geschaffen individuelle Halter mit dem Fahrzeug zu verbinden. Die Halter haben wir mit der freundlichen Unterstützung eines Mitglieds vom T4-Forum erhalten. Falls Du auch solche Halter benötigst, wird er Dir bestimmt auch helfen.

Auf diese Halter sind dann Bosch-Rexroth-Profilschienen montiert worden, die insgesamt einen 150cm breiten und 309cm langen Dachträger bilden. Mittels vier Schienen wurde der Träger mit Max verbunden, die übrigen drei Querträger tragen sich selbst über entsprechende Winkel an den Längsstangen. Nach der Montage vom Dachzelt mussten wir natürlich auch erst einmal prüfen, ob alles passt. Also sind zwei Personen ins Zelt geklettert und ich habe geschaut wie stark die Alu Profilschienen durchbiegen. Was soll ich sagen, es biegt sich so gut wie gar nichts durch. Dieser erste Belastungstest stimmt mich positiv, dass auch während der Fahrt alles gut gehen wird. Wirkliche Berechnungen zur Statik und Belastbarkeit des Gestells habe ich nicht angestellt.

Nachtrag im November 2018 nach 10000km: das Gestellt hält sehr gut, auch bei 120km/h auf der Autobahn mit seitlichen Winden.

Damit wir während der Aufenthalte, die wir geplant haben, auch mobil sind, haben wir uns noch einen Fahrradträger für die Heckklappe angeschafft. Dieser war in weniger als 30 Minuten zusammengeschraubt und an Max montiert. Da es sich dabei um einen Artikel eines namhaften Herstellers handelt, haben wir auch keine Angst, dass dort etwas komisches passieren könnte. Immer vorausgesetzt, dass die Fahrräder gemäß Anleitung gesichert sind.

Nun müssen wir aber auch schon los, es wartet eine wichtige private Einladung auf uns und dafür müssen wir bereits die ersten 1000km in die Schweiz fahren.

Apple Jünger

Nein, Apple-Jünger sind wir sicherlich nicht. Nach ausführlichen Analysen sind wir jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass es für unsere Arbeitsweise sehr viel einfacher ist, wenn wir uns auf einen einzigen Hardwareanbieter und einen einzigen Softwareanbieter fokussieren. Nun ist die Firma Apple beides in einer Funktion und die Produkte dieser Firma laufen wirklich sehr gut miteinander.
Kurz um: wir arbeiten ausschliesslich mit unseren MacBookPro und iPhones, weil die Software so gut funktioniert, dass zum Beispiel ein Foto mit nur einem Klick und vor allem ohne die Nutzung eines fremden WiFi vom Telefon zum Laptop gesendet werden kann. Das ist extrem Smart und für uns äusserst praktisch.

Unsere Telefone

Eike verwendet ein iPhone 6 mit der kleinsten Speichervariante von 32GB, Sandra ist mit einem iPhone 8 Plus mit 64GB unterwegs. Der Grund für das größere Telefon von Sandra liegt darin begründet, dass Sandra die gesamten Instagram Aktivitäten macht. Das iPhone 8 Plus hat definitiv die bessere Kamera, verglichen mit dem iPhone 6. Eike wollte eigentlich gar kein Telefon mehr besitzen, wenn die Reise beginnt. Um aber weiterhin mit Freunden in Kontakt zu bleiben, ist es nahezu unumgänglich, denn die Kommunikation ist heutzutage immer noch an eine Telefonnummer gebunden. Also hat auch Eike ein Telefon. Aber ein kleineres, nicht so wertiges.
Warum haben wir uns denn noch für iPhones entschieden? Nun, wir haben beim Vergleichen von verschiedenen Social Media Apps festgestellt, dass die Versionen für die Apple Geräte wesentlich mehr Funktionen für uns bieten als die Versionen für Android Geräte. Dies ist sicherlich nicht der Firma Apple geschuldet, sondern den Herstellern der Social Media Apps. Tatsache ist jedoch, dass sämtliche Influencer dieser Welt ein iPhone benutzen und daher die Apps für diese Telefone die neuen Funktionen als erstes erhalten. Dazu kommt dann noch, dass Apple eine bessere Updatepolitik für das Betriebssystem hat als die Hersteller von Android Telefonen. Google selbst stellt Updates sehr lange zur Verfügung.

Und die Laptops?

Ein MacBookPro stand schon sehr lange auf Eikes Wunschliste. Bereits seit 2011 nutzt er einen MacMini, mit dem er wirklich zufrieden war. Es bestand jedoch nie die Notwendigkeit für ein neues Gerät. Selbst mit 6 Jahren gab es regelmässig neue Betriebssystem Updates und auch die Geschwindigkeit vom Gerät zeigte kaum Einbussen. Das war mit den Windows basierten PCs aus vorherigen Jahren nie der Fall. Kaum, dass das Gerät zwei, drei Jahre alt war, wurde es so langsam, dass eine Neuanschaffung getätigt werden musste. Bei dem MacMini war nichts dergleichen notwenig. Ja, es ist mal eine SSD hinzugekommen, der RAM wurde erweitert, aber alles in allem blieb die Arbeitsgeschwindigkeit gleich.
Der Beginn der Reise war dann auch der Moment, in dem der MacMini nicht mehr ausreichend war. Denn der benötigt natürlich einen Monitor, eine Tastatur und ein zusätzliches Eingabegerät namens Maus. Dies alles in einem Koffer mitzunehmen wäre sicherlich extrem unpraktisch. Also wurde alles gemeinsam abgeschafft.
Sandra hat bisher immer ein Windows basiertes Laptop verwendet und war sehr zufrieden. Bis auf diesen Punkt, dass die Geschwindigkeit immer langsamer wurde. Also wurde nach zwei Jahren das Betriebssystem neu installiert und es gab ein zusätzliches Jahr mit leicht erhöhter Geschwindigkeit. Das Arbeiten mit dem MacMini hat zwar geholfen, aber nicht abschliessend überzeugt. Dies kam erst durch die gute Verknüpfung von Telefon mit Laptop.
Wir sind jetzt also mit einem MacBookPro 15″, Core i7, 16GB Ram, 256GB SSD und einem MacBookPro 13″, Core i5, 16GB Ram und 512GB SSD unterwegs. Nicht notwendig zu sagen, wer welches Gerät benutzt, oder?

Datensicherung

Aktuell haben wir zwei externe Festplatten, die beide mittels USB3 Protokoll die Daten empfangen. Eine von den beiden hat sogar einen USB-C Stecker, so dass diese direkt an unsere MacBooks angeschlossen werden kann. Die andere wird über einen Adapter verbunden, was die Geschwindigkeit jedoch nicht einschränkt. Mit insgesamt 6TB an externem Speicherplatz haben wir für den Moment ausreichend freie Kapazität für Videos, Fotos, wichtige Dokumente und Dinge die man sonst noch so mit sich schleppt. Zusätzlich werden unsere Daten in unterschiedlichen Rechenzentren dieser Welt abgespeichert und dort gesichert. Im Allgemeinen spricht man davon, dass die Daten in der Cloud sind.

Unsere Kameras

Da wir beide sehr großes Interesse an der Fotografie haben, haben wir uns beide für eine Kamera entschieden, mit der wir gut umgehen können. Hierfür haben wir auch verschiedene Kamerasysteme ausprobiert und teilweise sehr intensiv getestet. So sind unter anderem eine Kompaktkamera, verschiedene Spiegelreflexkameras (DSLR) und auch spiegellose Systemkameras durch unsere Hände gegangen.
Die Kompaktkameras sind für uns relativ schnell aus dem Rennen gewesen, da diese, obwohl sie gute Fotos machen und gute Zoom Möglichkeiten bieten, keine großen Blenden zulassen. Meistens ist hier bereits bei F/4 Schluss mit Lustig. Leider, denn vom Gewicht her sind diese Kameras der absolute Hit. Die Sensorauflösung ist inzwischen auch schon auf die Masse gewachsen, die auch in der spiegellosen Systemwelt bekannt ist, aber dann sind wir preislich auch in dem Bereich eben dieser, nur ohne die Möglichkeit der Wechselobjektive.
DSLR bieten sowohl sehr gute Fotos, wie auch sehr gute Zoom Möglichkeiten durch die Wechselobjektive und zusätzlich auch noch sehr weite Blendenöffnungen, leider jedoch erkauft mit einem sehr hohen Gewicht. Es ist aber hier so, dass die Sensoren auch mit mindestens APS-C Größe bis hin zum Mittelformat möglich sind.

Unsere Wahl ist auf Systemkameras mit Micro-Four-Thirds (MFT) Sensoren gefallen. Dies, weil die Sensorgröße sehr gute Bilder zulässt, die Wechselobjektive mit einem Standardisierten Anschluss versehen sind und wir somit auch untereinander die Objektive tauschen können, sofern wir es denn möchten und weil diese Kameras relative Leichtgewichte sind.
Sandra hat sich dabei für eine Olympus OM-D E-M5 Mark II im klassischen Silber entschieden. Diese Kamera bietet als Highlight einen 40M Aufnahmemodus in welchem 8 Aufnahmen mit einem winzig kleinen Sensor-Shift nacheinander aufgenommen und dann rechnerisch kombiniert werden. Dies ist für eine Kamera mit einem 16 Megapixel Sensor wirklich sensationell. Selbstverständlich funktioniert diese Art der Aufnahme nur bei unbewegten Motiven und mit einem Stativ. Landschaftsbilder z.B. sind hierfür durchaus geeignet. Oder Werbeaufnahmen für Print- oder Webmagazine.
Ich verwende eine Panasonic DMC-G81, welche als Highlight die 4K-Videoaufnahme bietet. Sogar mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Das sind dann fast schon Zeitlupenaufnahmen, wenn man diese dann mit 15 Bildern pro Sekunde abspielt.
Beide Kameras eint, dass sie einen 5-Achsen stabilisierten Sensor verwenden, vor Feuchtigkeit geschützt sind, einen Rahmen aus Magnesiumlegierung und ein MFT-Bajonett besitzen. Durch das einheitliche Bajonett haben wir den Luxus, dass wir nur ein Objektiv pro gewünschter Brennweite kaufen müssen, da die Wahrscheinlichkeit zum gleichen Zeitpunkt dasselbe Objektiv verwenden zu wollen eher gering ist.
Folgende Objektive sind mit auf unserer Reise:

  • Panasonic 20mm f/1.7 II ASPH silber
  • Panasonic 25mm f/1.7 ASPH schwarz
  • Panasonic 12-60mm f/3.5-5.6 ASPH POWER O.I.S
  • Panasonic 45-200mm f/4.0-5.6 MEGA O.I.S

Und damit auch bei ein wenig Action die Videos gut werden, haben wir noch eine kleine Action-Cam von Sony. Die HDR-AS50 ist für uns genau der richtige Begleiter auf unserer Reise. Für die Kamera gibt es ein Wasserdichtes Gehäuse, mit dem wir sogar bis zu 50 Meter in die Tiefe tauchen könnten. Ebenfalls verfügt die Kamera über die Möglichkeit zu Zoomen. Und zwar im Kleinbildequivalent von 18.4 bis 21.8mm. Nicht viel, aber immerhin ein wenig. Ein integriertes Stereomikrofon sorgt für „den guten Ton“ bei den Aufnahmen. Da man es mit einem Akku meistens nicht schafft, haben wir noch zwei zusätzliche Akkus für diese Kamera angeschafft. Damit sind wir dann auch für lange Tage gut gerüstet.

Anmeldung zum Newsletter

Anmeldung zum Newsletter

Sollen wir Dich immer auf dem Laufenden halten?

Ja, das ist ganz einfach, trage unten Deinen Namen und Deine E-Mail-Adresse ein und drücke auf "Anmelden".

Du meldest Dich damit an unserem Newsletter an. Selbstverständlich kannst Du Dich auch jederzeit wieder abmelden.

Datenverarbeitung erlaubt?

Die Anmeldung war erfolgreich.