KW2019-01 – Neujahr in Lima/Peru

Nachdem wir in Paraguay schon so ein krasses Weihnachtsfest erlebt haben, waren wir wirklich gespannt auf den Jahreswechsel. Wir wollten den Jahreswechsel in Peru verbringen und dort hat uns unser Host von der Unterkunft zu einem Abendessen eingeladen, welches typisch für Peru ist. Zu unserer Überraschung waren am Abend noch weitere Freunde von unserem Host anwesend, mit denen wir uns wirklich anregend unterhalten haben. Nach dem Nachtessen sind dann alle weiter gezogen und haben uns im Appartement alleine zurück gelassen. Wir wollten den Silvesterabend genau so handhaben, wie wir es die vergangenen Jahre in Europa auch immer gemacht haben → früh schlafen gehen und das Feuerwerk nicht mitbekommen. Daraus wurde leider in diesem Jahr nichts. Denn die Peruaner haben die gleichen Ideen wie die Europäer auch. Gefeiert wird ab 18 Uhr bis spät in die Nacht. Aufgrund der Lage des Appartements konnten wir aber von den ganzen Raketen so gut wie gar nichts sehen. Nur gehört haben wir so viel, dass halt auch an Schlafen nicht zu denken war.

Ceviche!

Ja, ich habe eine neue Lieblingsspeise für mich entdeckt. Das können wir beide von uns behaupten. Also sind wir, bevor wir das Viertel verlassen haben, noch einmal am Nachmittag zu einem wirklich versteckt gelegenen Ceviche-Restaurant gegangen. Diese Cevicheria ist ein absoluter Geheim-Tipp. Denn es verlaufen sich nur extrem wenige Touristen dorthin. Gemäß dem Inhaber sind wir die dritten Gäste aus dem Ausland gewesen, die überhaupt mal sein Restaurant besucht haben. Die anderen Gäste kamen aus Frankreich und der Schweiz. Falls Ihr also mal einen super-duper-mega-leckeren Fisch essen möchtet, hier geht es lang: Cevicheria-El-Loco-Señor-Ceviche

Der Bettenwechsel war dann dieses mal sehr einfach. Alles in die Rucksäcke, ein Uber bestellen und zur neuen Unterkunft fahren lassen. Ganz ehrlich, Uber ist unser neues Lieblingstaxi geworden. So einfach und sicher sind wir hier in Südamerika bisher noch nicht gefahren worden. Vor allem benötigen wir keinerlei Bargeld, um von einem Ort zum nächsten zu kommen. Alles, aber wirklich alles, wird von der Kreditkarte abgebucht. Sogar das Trinkgeld oder eventuelle Wartezeiten, weil wir etwas nicht genau wussten.

Hast Du schon einen Uber-Account? Hier kannst Du ein kleines Startguthaben bekommen.

Die Höhe des Startguthabens variiert dabei von Land zu Land, in welchem Du den Account erstellst. Ich kann Dir also leider nicht sagen, wieviel ich Dir schenke.

Die Altstadt von Lima

Unbedingt empfehlenswert ist die Altstadt von Lima. Leider haben wir es total verpasst, uns den kompletten Wachwechsel anzuschauen. Sandra meinte irgendwann zu mir: „Woher kommt denn die Musik?“ und daraufhin haben wir angefangen zu suchen und haben diese dann auch noch gefunden. Aber die komplette Zeremonie von Anfang an zu schauen, dass haben wir noch auf dem Programm. Immerhin dauert sie ca. 15 Minuten und findet wohl täglich statt. Daher werden wir jetzt auch nicht wirklich viel Spoilern, sondern darauf hoffen, dass wir es nochmal schaffen, uns alles anzusehen und dabei dann auch volle Kamera-Akkus dabei zu haben.

Gott sei Dank gibt es in Lima auch eine recht ansehnliche Anzahl an Kirchen, unsere heimliche Passion. Die Architektur, die Energie und die Inneneinrichtung dieser Gebäude sind für uns manchmal wirklich atemberaubend. Da wir beide nicht religiös veranlagt sind, gehen wir also auch selbstverständlich in jegliches „Gotteshaus“ hinein, ohne uns den notwendigen religiösen Ritualen zu unterwerfen. Selbstverständlich sind wir dabei dann so achtsam, dass wir keinen Besucher dabei stören. Was wir uns dabei nicht nehmen lassen sind Fotos. Diese werden in der Regel so geschossen, dass keine andere Person zu sehen ist und vor allem so, dass die Kameras dabei kein einziges Geräusch von sich geben. An dieser Stelle ist es dann echt toll, dass wir keine Spiegel-Reflex-Kameras haben, sondern „einfache“ System-Kameras, bei denen sogar mittels elektronischem Verschlussvorhang gearbeitet werden kann.

Der Inca- und der Indianer-Markt

Da wir hier im Land der Inca unterwegs sind, durfte natürlich auch der Besuch der weit verbreiteten Märkte nicht fehlen. Hier gibt es Dauermärkte und kleinere Märkte, die eher an einen Wochenmarkt auf dem Land erinnern. Wir haben uns einen bzw. eigentlich sogar zwei, der Dauermärkte ausgesucht und haben dort eine Weile gestöbert. Und ganz genau so, wie es auch in Paraguay auf den Märkten üblich ist, wurden wir hier vor jedem Geschäft angesprochen und uns wurden die Waren angepriesen. Selbstverständlich hatte jeder die besten Schmuckstücke oder die besten Alpaka-Stoffe im Angebot. Und ebenso ist auch jeder der günstigste auf dem Markt. Wie genau das funktionieren soll ist mir allerdings ein Rätsel. Hast Du vielleicht eine Idee?

Tatsache ist, auf diesen Märkten können wir wirklich Stunden, wenn nicht gar Tage verbringen. Die Kleidung ist wirklich von ganz hoher Qualität und sie würde uns in Europa, wenn wir im Februar zurück fliegen, absolut helfen. Aber hier in Peru einfach nicht, denn zum Beispiel in Lima ist es fast das ganze Jahr über zwischen 20 und 30 Grad warm. Regen gibt es so gut wie gar keinen. Natürlich ist das in den Anden oder im Amazonas ganz anders, aber wir sind ja hier in Lima. Erschwerend kommt hinzu, dass wir minimalistisch mit Handgepäck unterwegs sind, also für jedes Kleidungsstück, was wir einpacken, müssten wir auch eines wieder auspacken. Und das wird dann wirklich kompliziert. Für einen dicken Alpaka-Pullover müsste ich dann 3-4 T-Shirts auspacken. Bei einem Gesamtbestand von 10 T-Shirts wäre das echt zu viel.

Dakar 2019

Für uns als PS-Junkies ist es eigentlich seltsam, dass wir bisher so gar nichts davon gehört haben, dass die größte Rallye der Welt in diesem Jahr in Peru fährt. Wir waren gerade in Miraflores unterwegs und wollten zur Touristeninformation – das erste mal überhaupt auf unserer Reise – um nach Informationen über unsere nächste Etappe zu fragen. Just in diesem Moment fuhren drei Rallye Fahrzeuge der Marke Mini an uns vorbei. Wir haben schon nicht schlecht gestaunt. Von diesem Fahrzeugstand ist unser Max noch Äonen entfernt. Ich vermute, dass alleine der Anlasser eines solchen Fahrzeuges mehr Leistung aufbringt, als der Motor von Max. 

So schnell wie die drei kamen, waren sie auch schon wieder weg. Und wir hatten selbstverständlich keine Kamera bereit, nicht mal die der Telefone. Das war sowas von ärgerlich. Also sind wir zum eigentlichen Ziel unseres Ausfluges gegangen und haben an der Touristeninformation gefragt, was wir fragen wollten. Die spannendste Antwort war dann die, dass in diese Stadt normalerweise keine Touristen fahren. Es sei einfach zu gefährlich dort zu verbleiben, wenn man kein Einheimischer ist. Nun, dann sind wir ja genau richtig dort. Und da wir uns bisher mit der Dakar nicht beschäftigt haben, haben wir dann den Mitarbeiter damit beschäftigt. Er hat uns so viele Informationen über die Dakar herausgesucht, dass wir eigentlich einen Block zum Notizen machen hätten vollschreiben können.

Es war viel zu voll

Eigentlich wollten wir uns das ja alles ganz genau anschauen. Dafür hätten wir uns dann allerdings für mehrere Stunden anstellen müssen. Es waren so viele Besucher dort, dass bereits Mitarbeiter herum gegangen sind um zu sagen, dass es keinen Einlass mehr geben wird. Also haben wir nur, wie Du oben sehen kannst, ein paar Bilder von außerhalb des Zaunes gemacht. Wir planen jetzt einfach mal für den Final-Einlauf am 17. Januar, dass wir uns in Lima genau dorthin stellen, wo das Finale stattfinden wird. Ob das wirklich klappt, wissen wir natürlich nicht. Wir hoffen es einfach mal.

Am nächsten Tag hat Sandra es dann noch einmal versucht ein paar Bilder von den Starts zu machen, aber irgendwie sind die Fahrzeuge dann doch eine andere Strecke gefahren, als ursprünglich angegeben. Oder sie war einfach zur falschen Zeit am richtigen Ort. Manchmal soll es halt nicht so sein, wie es ist.

In der nächsten Woche fahren wir dann also in oben stehendes Dorf, wo sich kaum ein Tourist hin traut. Wir trauen uns trotzdem, denn wir wollen ja überall reisen. Sei also gespannt, was wir in der zweiten Woche des Jahres alles erleben.

KW2018-52 – Ein neues Land, ein neues Abenteuer

Es geht mal wieder in ein neues, unbekanntes Land. Was für ein Abenteuer. Aber die Woche fing ja mit Weihnachten an und nicht mit Reisen. Wir kennen Weihnachten bisher nur aus Europa und dort auch nur aus dem Großraum DACH. Es war für uns bisher ein eher besinnliches Fest mit viel Ruhe und Geborgenheit. Umso überraschter waren wir dann jetzt in Paraguay. Wir haben uns mit Freunden verabredet zum Pizza Essen. An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an die beiden. Die Pizza war großartig. Und der Kaffee ist umwerfend. Falls Ihr mal in Asunción seid und gerne guten Kaffee trinkt, dann schaut unbedingt beim Café Tucán vorbei.

Nach dem leckeren Abendessen sind wir vier dann wieder nach San Jeronimo gegangen. Es ist ja nur einen Steinwurf entfernt und es wirklich so schön dort.  Die Bar hatte auch an diesem Abend geöffnet, jedoch gab es keine Speisen, sondern nur Getränke. Das war für uns auch ok so. Ich sage Euch, Weihnachten bei 30°C im Schatten, bzw. auch in der Nacht, ist schon etwas anderes als Weihnachten mit Schnee und Minustemperaturen.

Es wird laut

Dass Rituale anders sind, wenn das Land ein anderes ist, dass war uns von vorn herein klar. Wie anders es tatsächlich ist, haben wir diesen Abend erlebt. Bereits in der Bar, bzw. an der Bar wurde den ganzen Abend mit Feuerwerkskörpern gefeiert. Die ganze Familie sitzt beisammen und spät am Abend, also ganz sicher nicht vor 22:00 Uhr, gibt es dann das Abendessen. Die Knallerei wurde immer lauter, so dass wir gegen 23:00 Uhr beschlossen haben langsam wieder zu gehen. Es war ein Fußmarsch von ca. 4km, welchen wir zu absolvieren hatten. Die Straßen waren gespenstisch leer. Keine Autos, keine Taxis, nicht einmal Polizei war auf den Straßen. Alle haben gegessen und gefeiert.

Kurz vor Mitternacht waren wir in unserem Hostel angekommen und dann ging es so richtig los. Es wurden Raketen in die Luft geschossen, Böller auf dem Boden verteilt und ein jeder der noch zwei gesunde Hände hatte, hat auch geknallt. Fast wie in Europa an Silvester, oder in der Schweiz zur 1. August-Feier. Ganze zwei Stunden haben wir uns das Spektakel angeschaut. Denn an Schlafen war bei dem Lärm wirklich nicht zu denken. Und kaum dass wir im Bett lagen, ging ein Böller direkt neben unserem Fenster hoch. Die Druckwelle habe ich am ganzen Körper spüren können. Das war der Moment, wo ich wirklich froh war, dass es ein wirklich sehr robustes Fliegengitter vor den Fenstern gab. Danach haben wir beide nicht mehr viel mitbekommen. Wir müssen wohl tief und fest eingeschlafen sein.

Zum Flughafen und dann nach Peru

Ganz früh am Morgen hat unser Host uns ein Taxi zum Flughafen bestellt. Dieses war verdammt schnell an der Unterkunft. Ja, es ist entgegen der Einbahnstraße gefahren, aber das hat die Polizei auch gemacht, daher haben wir das nicht besonders komisch gefunden. Verkehrsregeln sind dazu da, um gebrochen zu werden. Weiteres findest Du auch hier in unserem Beitrag aus Woche 38. Diese Taxifahrt zum Flughafen hat jedoch alles zuvor erlebte in den Schatten gestellt. Das generelle Tempolimit in Paraguay beträgt innerorts 50 km/h. Für unseren Fahrer war das aber eher 80 km/h. Die 30er Zonen durch die wir fuhren, wurden mit unverminderter Geschwindigkeit befahren. Entsprechend schnell waren wir natürlich auch am Flughafen. Nicht zu erwähnen ist natürlich, dass auch rote Ampeln nur an ganz wenigen Kreuzungen berücksichtigt wurden. Und nur so lange, wie auch Querverkehr gefahren ist. Sobald kein anderes Auto mehr von Quer kam, hieß es wieder Vollgas.

So waren wir also drei Stunden vor dem Abflug am Flughafen und sind in die Abflughalle gegangen. Dort fiel unser erster Blick auf die Abflugliste, auf der unser Flug – natürlich – nicht stand. Am LATAM Schalter war gerade Briefing, wir sind also fix zu den ganzen Mitarbeitern gegangen und haben nachgefragt. Ja, unsere Flugtickets waren gültig und der Flug geht um 07:55 Uhr. Alles ist gut. Warum der Flug nicht angeschrieben steht, wusste auch niemand. In der VIP Lounge war der Flug dann später zu sehen. Das Boarding war in Paraguay dann anders als in Brasilien. Hier gab es nur drei Wartereihen. Eine für Priority/Disabled, eine für die Reihen 15-29 und eine für die Reihen 1-14. Aber das hat irgendwie nicht so gut funktioniert wie das System, was wir in Brasilien erleben durften.

Der Flug verging eigentlich ziemlich schnell, obwohl es auch vier Stunden waren. Und es gab sogar etwas zu essen und zu trinken, was wir bei den vergangenen beiden Inlandsflügen in Brasilien nicht hatten. Oder zumindest nur gegen Aufpreis. Interessant war dann, dass wir bereits 150km vor Lima in den Gleitflug gingen. Das war in fast 11km Höhe. Erst ungefähr 30km vor Lima, bei einer Flughöhe von 2400 Metern wurden die Motoren wieder auf 90% Leistung hochgefahren, so dass wir nicht langsamer wurden. Und dann, ich weiß gar nicht wie ich das sagen soll, waren wir plötzlich 25km am Ziel vorbei geflogen. Vielleicht waren wir noch zu hoch, oder der Wind war aus der für uns falschen Richtung. Auf jeden Fall mussten wir drehen und konnten dann erst landen.

Lima/Peru

Am Flughafen angekommen ging es im Eiltempo durch die Migraciones. Kurz die Frage, von wo wir gekommen sind und ob man unsere Bordkarten sehen könnte und schon durften wir weiter. Gut, das woher steht irgendwie im Reisepass drin, der letzte Stempel ist Paraguay und es ist nur ein einziger Flieger frisch gelandet, so dass auch die Frage nach der Flugnummer echt seltsam war. Aber so ist es wohl in Peru. Wir haben uns nach einem Heißgetränk gesehnt und auch tatsächlich eine Filiale unserer Lieblingsheißgetränkebar gefunden. Kurz nach der Bestellung, noch während wir auf die Getränke warteten, haben wir einen Deutschen Reisenden getroffen. Irgendwie hat man nie seine Ruhe vor denen, oder? Nein, das ist nur ein kleiner Scherz. Wir freuen uns immer, wenn wir andere Reisende treffen. So kommen wir doch viel schneller an die wirklich wichtigen Informationen über das Land.

Danach wollten wir dann schauen, dass wir etwas zu essen bekommen und sind in Richtung der Busse gegangen. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Taxifahrer getroffen, der uns dann gesagt hat, dass er doch viel günstiger sei um nach Miraflores zu kommen. „Dort wollt Ihr doch hin, oder?“ suggerierte er uns. Ja, dort wollten wir tatsächlich hin. Der Schnellbus fährt ungefähr eine Stunde, er braucht nur 40 Minuten und sein Preis ist genau so hoch, wie der Bus für uns beide kosten würde. Also haben wir uns für ihn entschieden. Hey, hier wird alleine am Flughafen viel mehr Englisch gesprochen als in ganz Paraguay. Das ist so klasse, weil wir im Englischen viel sicherer sind als im Spanischen.

Auf geht die wilde Fahrt

So saßen wir dann im Taxi und haben uns halb auf Englisch, halb auf Spanisch mit unserem Rennfahrer unterhalten. Mit aller Gewalt wollte er uns nun auch beweisen, dass die Peruanischen Autofahrer viel verrückter sind, als anderen auf der Welt. Aus Erfahrung können wir jedoch sagen, dass Lima und Asunción sich da wirklich nicht viel nehmen. Es wird gleich oft gehupt, gedrängelt und überhaupt die Verkehrsregeln mißachtet wie in Paraguay. Das wollte er uns nur so überhaupt nicht glauben. Immerhin konnte er uns in der versprochenen Zeit nach Miraflores bringen und hat uns dann an einem Einkaufszentrum abgesetzt, was wir so in der Bauart überhaupt noch nicht gesehen haben.

Das Larcomar ist nach oben hin offen und man kann von der Straße aus hinein schauen. Also hinab schauen trifft es eigentlich eher. Grundsätzlich ist das dann auch schon der gesamte Unterschied zu den bisher gesehenen Einkaufszentren. Und im Gegensatz zu Brasilien und Paraguay haben wir keine Kinderspaßecke gefunden. Nachdem wir etwas zu Essen gefunden haben, sind wir dann noch los und haben nach Telefonkarten Ausschau gehalten. Von unserem Taxifahrer wussten wir bereits, dass wir am besten Claro nehmen sollten. Ungefähr einen Kilometer entfernt gibt es ein Geschäft in dem wir fündig werden sollten. Und es ging ziemlich schnell. Für eine 3GB Karte, die 30 Tage gültig ist haben wir dann 30 Soles bezahlt. ungefähr 4€. Das ist ein brauchbarer Preis. Entgegen vielen Informationen, die wir vorher von Reisenden bekommen haben, waren die Karten direkt freigeschaltet. Das heißt, wir konnten sofort ein Uber rufen und uns zu unserer Unterkunft fahren lassen.

Überhaupt finde ich Uber eine ganz tolle Sache. Die Wagen müssen einen bestimmten Qualitätsstandard erfüllen, dürfen höchstens ein paar Jahre alt sein und meistens ist Uber sogar günstiger als die lokalen Taxi Unternehmen. Side-Story: In Paraguay ist Uber seit dem 20.12.2018 offiziell erlaubt. Dies wird ein Umbruch geben bei den Taxen, denn die haben dort ja einen katastrophalen Zustand.

Santiago de Surco

So heißt der Stadtteil von Lima, in dem wir dieses mal unterkommen. Es ist ein wirklich angenehmes AirBnB mit einer tollen Ausstattung. Unser Host spricht sehr gutes Englisch, lernt aktuell Französisch und selbstverständlich kann er auch Spanisch. Wir haben bereits am ersten Tag so viele tolle Tipps von ihm bekommen, dass wir gar nicht ganz sicher sind, ob wir diese alle umsetzen können. Neben all den Informationen hat er uns natürlich auch noch gesagt, wo wir besser nicht hingehen sollten. Nicht einmal am Tage. Und wenn ein Einheimischer das sagt, dann ist da wohl etwas dran. Also machen wir das besser auch nicht.

Wir sind dann am nächsten Tag einfach losgezogen, haben einige der Orte angeschaut, die uns empfohlen wurden. Und es ist wirklich hübsch hier. Uns fällt auf, dass es hier einiges sauberer ist, als in Recife oder Asunción. Die Bilder an den Wänden sind teilweise von besserer künstlerischer Qualität und erzählen manchmal sogar eine Geschichte. Insgesamt sollten wir fast 20km zu Fuß durch Surco, Barranco und Churrillos gegangen sein. Inklusive einem guten Sonnenbrand für uns beide. Wir sind aber auch jedes mal wieder so dämlich und vergessen den Sonnenschutz in diesen Breitengraden. Dabei scheint die Sonne gar nicht so krass, wie wir es aus manchen Europäischen Sommern kennen. Dennoch ist der UV-Index hier so hoch, dass man eigentlich niemals ohne Sonnenschutz aus dem Haus gehen sollte.

Graffiti und Autos

 

Dazu gibt es einen haufen lustiger Fahrzeuge mit drei Rädern. Ich weiß nicht genau wie sie hier genannt werden, aber sie haben ähnlichkeit mit Tuk Tuk’s. Reine Plastik-Bomber mit Zweitakt-Motoren. Viel Lärm um nichts, wenn die losfahren. Auf der anderen Seite gibt es dann ein recht gut ausgebautes Metrobus-Netz. Und diese Busse haben mal so richtig große Motoren. Zumindest hört es sich so an und wenn man die losfahren sieht, dann kommt es einem Formel-1 Auto gleich.

Ansonsten halt das übliche Südamerika, mit Fahrzeugen, die nur noch von der Farbe zusammen gehalten werden und andererseits so richtig gut restaurierten Oldtimern. Und es muss hier dann auch einmal eine Straßenbahn gegeben haben. Zumindest haben wir einen sehr alten Triebwagen gefunden, der scheinbar auch noch fahren könnte, wenn denn die Schienen frei wären.

 

Fisch schmeckt doch

Irgendwann kam dann der Moment, wo wir hungrig geworden sind. Da wir schon auf dem Rückweg zur Unterkunft waren, liefen wir an so vielen verschiedenen Restaurants vorbei, dass wir uns absolut nicht entscheiden konnten, was wir denn essen wollten. Vorbei an großen Markthallen, die vergleichbar mit dem Mercado 4 in Asunción sind, haben wir dann in der Altstadt von Surco eine kleinere Markthalle gefunden, in der wir etwas essen konnten. Zu meiner Überraschung gab es Ceviche. Eine Peruanische Fisch-Spezialität. Dabei wird der frische Fisch in kleine Stücke geschnitten und in einer Limetten-Würze kalt gegart. Dazu wurde dann Mais und Süßkartoffel serviert. Ich darf feststellen, dass mir das wirklich gut geschmeckt hat. Damit erweitert sich meine Fischvielfalt auf drei Gerichte. Sushi, Suribi (eine Fischart) und eben Ceviche.

Ein paar Tage später haben wir uns dann an weitere traditionelle Gerichte herangewagt. Wir können es nicht genau beschreiben was wir da gegessen haben. Teilweise hat es sogar geschmeckt. Was Street-Food angeht, wird man hier in Peru ähnlich verwöhnt wie in Paraguay auch. Es gibt überall kleine Stände mit Empanadas oder Asados. So war es klar, dass wir diese auch kosten wollten. Und was soll ich schreiben, die Empanadas de Carne, die wir probiert haben, waren in einem süsseren Teig gebacken, wie wir es aus Paraguay kannten. Und dazu kam dann noch, dass sie mit Puderzucker bestäubt waren. Das war einigermaßen verstörend für uns. Wir bleiben aber dran und werden weitere Speisen versuchen. Wobei ich liebend gerne noch mehr Ceviches probieren möchte.

Und wie geht’s weiter?

Nach dieser halben Woche in Lima können wir schon mal sagen, dass es uns deutlich besser gefällt als in Recife. Natürlich soll die Meinung zu Recife keine Meinung zu Brasilien sein. Es kann dort durchaus sehr viele spannende Orte geben, die eben so schön sind wie das, was wir hier jetzt sehen durften. Fakt ist, dass wir uns neben Paraguay eben auch Peru als mögliche dauerhafte Lösung anfreunden könnten. Um aber eine feste Meinung dazu zu bekommen, müssen wir noch mehr Reisen. Und so wird es dann auch noch Ausflüge geben, die etwas aus Lima heraus gehen. Ebenso suchen wir aktuell nach Unterkünften im Norden des Landes. Peru ist ja immerhin mehr als drei mal so groß wie Deutschland, so dass es durchaus auch mal problematisch wird etwas gutes zu finden.

KW2018-49 – Die Luft ist anders in Brasilien

Wir waren nicht mal ganz von Board der Sovereign, da überkam uns fast die Übelkeit. Die Luft war so extrem anders hier im Hafengebiet von Recife/Brasilien, gegenüber den anderen Häfen, in denen wir lagen. Aber es half alles nichts, da mussten wir dann durch. Aber halt, fangen wir doch von vorn an. Bereits morgens um 07:00 Uhr mussten wir aus unseren Kabinen raus sein. Inklusive sämtlichem Gepäcks, was für uns, die wir nur mit einem kleinen Rucksack unterwegs sind, ja kein Problem war. Andere hatten es nicht so luxuriös. Für unser 10. Deck war dann der Besuch bei der Immigration von Brasilien auch bereits von 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr terminiert. Also durften wir bereits deutlich vor dem Wachwerden aufstehen und uns parat machen. Überpünktlich und ca. 20 Minuten vor dem Wecker lagen wir also wach im Bett und haben angefangen die letzten drei Dinge zu packen, zu duschen und was man sonst noch so am morgen macht.

Warten auf die Beamten

Da wir nun schon so früh wach waren, konnten wir auch schon in die Disko gehen. Dort sollte nämlich der Einreisestempel in die Pässe gedrückt werden. Besonders spannend war, dass die Einreisenden, die bereits ein E-Visa bewilligt hatten, dieses ausgedruckt mitbringen mussten. Für uns war das nicht relevant, aber für andere Nationen durchaus.

Da wir die Termintreue in Paraguay schon kannten, haben wir damit gerechnet, dass wir auch hier warten durften. Und ja, genau so war es dann auch. Pünktlich um 06:40 Uhr kamen die Beamten in die Disko und haben erst einmal ein Frühstück eingenommen. Dann die Laptops aufgebaut, das Netzwerk eingerichtet und ganz gemütlich mit der Arbeit begonnen. Ja, das muß wohl so sein in Lateinamerika. Wir werden uns überraschen lassen, ob es wirklich überall so ist.

Gegen 07:10 Uhr hatten wir beide einen Einreisestempel von Brasilien im Reisepass und wir durften endlich zum Frühstück marschieren. Dieses gab es wenigstens noch an Bord. Wenn auch nur noch im Umfang und zeitlich reduziert. Die Verabschiedung von den neu gemachten Freundschaften dauerte beinahe länger als das Essen der üblichen Verdächtigen. Obst, Eier, Bacon und etwas Kaffee. Oh, wie ich guten Kaffee vermisse.

Es stinkt!

Wir warteten also inzwischen darauf, dass wir in die bereitstehenden Shuttle-Busse einsteigen durften. Das war beinahe militärisch streng organisiert. Die Warteschlange musste als Einzelreihe gebaut werden und es wurde zweifach gezählt wieviele Personen in den Bus einsteigen durften. Nachdem wir dann im Bus saßen, wurde es nicht besser mit dem Geruch. Mir war wirklich schlecht und auch Sanny erging es kaum besser. Naja, vielleicht gewöhnen wir uns ja daran.

Aber weißt Du, so ganz einfach ist das ja dann doch nicht. Denn, auch wenn wir uns von dem schlackigen Hafenwasser entfernt haben, so wurde die Luft nicht besser. Im Empfangsgebäude wurden wir durch einen kleinen Karneval empfangen. Tänzerinnen und tolle Musik sollten uns einstimmen, auf das Land, das immer feiert. Die Koffer standen aufgereiht nach Decks in einem eigenen Bereich der Empfangshalle und warteten auf die rechtmäßigen Besitzer.

Danach kam das übliche Taxiangebot. Jeder hat den anderen unterboten und es standen dazu dann auch noch unzählige Reisebusse für die Gruppenweiterfahrten parat. Wir beschlossen, dass wir es einfach mit den Füßen versuchen wollten und gingen in Richtung des nächsten ATM. Mir war immer noch schlecht und der Weg wurde gefühlt immer länger.

Heute keine Auszahlungen

Wir haben endlich die Bank gefunden, die uns von maps.me angezeigt wurde. Die entsprechenden Offlinekarten habe ich noch an Bord aktualisiert, so dass wir auf dem neuesten Stand sind. Die Bank war da, aber der ATM? Fehlanzeige. Einer der Angestellten signalisierte uns, dass wir weiter gehen müssen. Hier gäbe es heute kein Geld mehr. Wir taten wie uns geheißen und gingen den beschrieben Weg. Aber dort waren nur Wechselstuben, keine ATM. Macht nichts, wir sind noch jung und suchen den nächsten Automaten. Der war dann auch nur ein paar hundert Meter entfernt eingezeichnet. Und er war tatsächlich auch dort, wo er sein sollte. Dummerweise verweigerte der erste Automat die Auszahlung. Nach kurzer Überlegung wussten wir dann auch warum. Der nahm nur heimische Karten entgegen. Für ausländische Kreditkarten gibt es andere Automaten.

Sanny hat schon im voraus die Busroute zu unserer Unterkunft in Recife herausgesucht. Sollte also ein leichtes sein dorthin zu kommen. Wir schnell dahin, wo der Bus fahren sollte und schon begann das große Chaos. Da fahren Busse im zwei Minuten-Takt. Ungefähr 20 verschiedene Linien. Und welche ist jetzt die richtige? Ja, steht ja dran, ganz oben. Wie in Paraguay auch. Und auch in der Frontscheibe, wie in Paraguay auch. So weit, so gut!

Busfahren kennen wir schon

Der richtige Bus stand vor uns. Wir also rein und mit dem frisch gezogenen Geld bezahlt. Das ist hier anders als in Paraguay. Hier gibt es den Fahrer und den Kassierer. Dafür gibt es keinen Fahrschein. Wer am Kassierer vorbei ist, der hat auch bezahlt. Oder so ähnlich. Und jetzt kommt dann unser größtes Problem. Hier spricht man Portugiesisch und kein Spanisch. Daher verstanden wir auch nur Chinesisch, als wir gefragt haben, wann wir aussteigen müssen. Und zack, da waren wir auch schon an der Haltestelle zum Buswechsel vorbei gerauscht.

Eine freundliche Mitfahrerin, die ein paar Brocken Englisch konnte, hat uns dann geholfen und uns gesagt, wo wir den nächsten Bus finden können. Wir sind also ausgestiegen und haben nach der Straße gesucht, die uns genannt wurde. Blind vor Euphorie fanden wir also keine Straßenschilder und liefen hilflos umher. Handynavigation? Ja, hatten wir, aber nicht daran gedacht sie auch zu nutzen. Ein Metrobus rauschte an uns vorbei. Ha, da ist eine bediente Haltestelle! Dort nachgefragt und nur fragende Gesichter gesehen. Kein Englisch, kein Spanisch und sowieso kein Deutsch. Bis auf eine Frau, die wohl irgendwas verstanden hat und zu uns sagte, dass wir nur dort die Straße hinunter müssen und dann wären wir da.

Auf zur Unterkunft

Eine Stunde später waren wir in der Nähe der Unterkunft. Diesmal lief das Handy mit, damit wir den Ausstieg nicht verpassen. Ja, wir sind lernfähig. Hungrig bis unter beide Arme waren wir eine Stunde zu früh angekommen. Woher bekommen wir nun etwas zu essen? Oder wenigstens etwas zu trinken? Also ein paar Meter im Kreis gegangen und ein Geschäft gefunden, welches scheinbar ein echter Delikatessen-Händler ist. Für zwei Flaschen Fruchtsaft á 250ml haben wir stolze €10,00 bezahlt. Wow, haben wir diesen Saft genossen.

Die Stunde verging recht zügig und wir gingen zum Eingang zurück. Gott sei Dank gab es einen Hauswärter, der am Eingang sitzt und jeden Besucher empfängt. Er konnte dann unseren Host anrufen, der uns dann kurz darauf abgeholt hat. Ab in die 12. Etage und eine kurze Einweisung in die Wohnung erhalten, wollten wir uns erstmal etwas Wasser und eine lokale SIM Karte kaufen. Pedro, unser Host, hat uns dabei begleitet und alle notwendigen Übersetzungen gemacht. Der Rest vom Abend verlief unspektakulär. Wir haben sogar etwas Essbares gefunden und mussten nicht hungern.

Eine Tradition?

Was machen wir im Ausland als erstes in einer neuen Stadt? Richtig, die Shopping-Center besuchen. Frag nicht warum, es hat sich so eingebürgert. Wird dies unsere Tradition werden? Neben den Kirchen und alten Gemäuern, die wir uns gerne anschauen? Da wir das Busfahren jetzt verstanden haben, ging es also mit dem Bus in einen der beiden großen Shopping-Center der Stadt. Es ist alles ziemlich ähnlich zu Paraguay. Teilweise einfach nur etwas moderner. Aber was den Aufbau, die Geschäfte, die Fress-Meilen und die Kinderbespaßung betrifft, so ist es sehr ähnlich. Und auch die Preise sind durchaus vergleichbar.

Hier ist übrigens die totale Weihnachtsstimmung ausgebrochen. Zumindest im Shopping Recife. Es läuft Weihnachtsmusik und es ist festlich dekoriert, mit Tannenbäumen und Kugeln als Baumschmuck. Heimat, ich vermisse Dich nicht.

Eine Überraschung am Strand

Wenn wir schon in einer Küstenstadt wohnen, dann darf natürlich der Strandbesuch auch nicht fehlen. Also auf, die Füße in die Hand genommen und zum Strand gegangen. Die Straßen sind ähnlich wie in Encarnación, als überwiegend gut. Dennoch sollte man aufpassen wohin man tritt, denn ganz so sauber ist es nicht. Hundehaufen können schon vorkommen und kleine Löcher im Fußweg sind offenbar auch normal.

Am Strand dann ein entgeisterter Blick aufs Meer. Gruselig grün ist die Brühe, und der Strand hat eine Mauer zum Wasser. Zumindest an der Stelle, wo wir zum ersten mal auf den Strand trafen. Etwas weiter südlich ist dann ein Strand, wie wir ihn als Strand kennen. Flach ins Wasser verlaufend mit viel Sand. Aber die Farbe vom Wasser wird nicht blauer. Genau wie der Geruch, der über der ganzen Stadt liegt.

Dafür sehen wir Warnschilder. Baden strengstens untersagt. Hier gibt es eine starke Strömung und Haie. Ja, die Strömung haben wir gesehen und gespürt. Die ist wirklich nicht mit der Ostsee zu vergleichen. Und auch am Mittelmeer ist deutlich weniger Strömung von den Gezeiten zu spüren. Nur die Haie, die haben wir nicht sehen können.

Ein neues Lieblingsgetränk

Kennst Du Agua de Cocos? Also Kokoswasser? Ja? So aus dem Tetra-Pack, oder? Wenn wir nun schon in einem Land leben, wo diese Pflanzen heimisch sind, dann müssen wir die Kokosnüsse wenigstens probieren. Und hey, die sind viel geiler als das, was wir in Deutschland als Kokoswasser kennenlernen durften. Fruchtig und angenehm süß im Geschmack bei nahezu klarer Färbung schmeckt so eine Kokosnuss wirklich toll. Aber bitte auch nicht jeden Tag.

Mehr Bus, mehr Abenteuer

Es gibt ja noch weitere Einkaufszentren in Recife. Wie wollten also auch diese anschauen. Wo der Bus dorthin abfährt, war einfach herauszufinden. Denn Google Maps weiß hier tatsächlich, welche Buslinie wohin fährt. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Paraguay. Was aber ein Nachteil ist, Google Maps weiß nicht alles. Wir haben also einen Bus gefunden mit dem wir fahren wollten. Linie 70 fährt direkt zum Shopping RioMar. Da kommt schon ein Bus. Vorne dran steht auch RioMar. Also rein dort. Niemand weiß genau, wann der nächste Bus kommt. Auch Google nicht. Leider waren wir in der Linie 62, die nur knapp am RioMar vorbei fährt. Ungefähr 3km später wurde uns dann klar, dass diese Linie erst sehr viel später wieder zurück fahren wird.

„Taxi!“, habe ich zu Sanny gesagt, als der Bus dann angehalten hat, um einen Rollstuhlfahrer hinaus zu lassen. Ein hydraulischer Lift ist in jedem Bus vorhanden, um Kinderwägen und Rollstühle in den Bus zu bekommen. Wobei Kleinkinder hier eher getragen werden, als gefahren. Der Rollstuhlfahrer hat den Bus verlassen und dann versagte die Technik. Immer mehr Fahrgäste sind aufgestanden und wollten den Bus wechseln. Bis der Fahrer das bemerkt hat, verging eine Zeit. Wir waren endlich draußen und haben uns einen Überblick über die Situation verschafft. 14 Fahrspuren galt es zu überqueren. Und einen kleinen Kanal. Ach, der ist auch ein Grund für die schlechte Luft. In diesen Kanälen kriecht eine Brühe; ganz langsam und mit einer klasse Konsistenz, wenn man einen Eintopf kochen möchte.

Dreimal nachgefragt, ob wir ankommen?

Ein Taxi haben wir gefunden. Die Türe wurde uns aufgehalten. Und die Fahrzeuge sind modern und sauber. Das ist beeindruckend, wenn wir es mit Paraguay vergleichen. Dem Taxifahrer konnten wir dann irgendwie klarmachen, dass wir ins RioMar möchten. Nur haben wir es anders ausgesprochen, als er es erwartet hat. Also hat er drei mal nachgefragt. Der Taxameter läuft sofort beim anfahren schon. Also brauchen wir keine Angst vor beschiss haben. Keine 10 Minuten später sind wir dort und werden direkt vor dem Eingang heraus gelassen. Wir gehen durch die unterste Ebene und stellen nüchtern fest, dass es hier wohl nur Arztpraxen gibt.

Groß, größer, RioMar

Im inneren des Einkaufszentrums erwartet uns ein 20 Meter hoher Weihnachtsbaum, den Kinder als Kletterburg benutzen dürfen. Dazu ein paar Weihnachtselfen und der Weihnachtsmann. Selbstverständlich, dass dieses Angebot genutzt wurde. Von den fünf Kindern, die wir im ganzen Einkaufszentrum an diesem Tag gesehen haben, waren alle fünf auch dort.

Apropos fünf, genau so viele Etagen gibt es hier zum Shoppen und Essen. Verglichen mit dem Shopping Recife ist es vom Gebäude her größer. Und zwar fast doppelt so groß. Betrachtet man aber den Charme der Geschäfte, dann ist unser Favorit eindeutig das Shopping Recife. Und das obwohl es im RioMar deutlich mehr à-la-carte Restaurants gibt. Aber für uns ist das Essen dann doch nicht alles. Strand ist mindestens genau so toll. Und die Berge werden wir hier in Latein-Amerika auch noch zu sehen bekommen. Wo? Erfahre es als erstes auf Instagram oder Facebook. Lass uns dort einen Like bzw. ein Abo da und Du siehst jedes Update, wo wir gerade sind und was wir gerade machen.

KW 2018-24 – Krank im Bett, kein Wochenbericht

So sollte die Überschrift zum Wochenbericht in dieser Woche am Mittwoch noch heißen. Aber fangen wir doch am Wochenende an. Am Samstag habe ich mich vom Einkaufen mehr oder weniger angestrengt zu unserer Unterkunft geschleppt. Sandra hat des öfteren auf mich gewartet. Die meiste Zeit habe ich daher lieber im Liegen verbracht. Am Sonntag ist Sandra dann mit Fieber aufgewacht und da war uns dann klar, diese Woche steht voll und ganz im Rahmen der Regeneration. In diesem Wort steckt dann auch schon das, was gemäß Wetterbericht das hauptsächliche Wetter der gesamten Woche werden sollte. Es war eher durchwachsen und hat sich aus der letzten Woche einfach weiter gezogen. Okay, dachte ich mir, dann fällt diese Woche der Bericht halt einfach ins Wasser.

Unsere Gastgeberin zeigte sich sehr besorgt und war am Montag dann für Sandra zur Farmacia gefahren und hat Medikamente für uns gekauft. Etwas, was das Fieber senkt, ein anderes Mittelchen gegen den Husten und auch beim Schnupfen konnte Sie etwas aus Ihrem Medizinschrank zaubern. Die Paraguayos sind ja so hilfsbereit, dass kenne ich aus Europa nicht.

Am Mittwoch war Sandra dann schon wieder so weit fit, dass wir eine Zeit lang im Garten sitzen konnten, um die plötzlich auftauchende Sonne zu geniessen. Wurde auch mal Zeit. Im Garten der Nachbarn steht ein riesiger Papayabaum und trägt reife, sowie auch neue Früchte in der Spitze. Ich muss ja mal sagen: Papayabäume sind hässlich. Eigentlich genau wie die Frucht auch. Und sie schmeckt auch sehr gewöhnungsbedürftig. Zumindest waren die Exemplare, die wir im Supermarkt erworben hatten, immer sehr speziell. Wer Papaya schon einmal probiert hat, der weiß sicherlich, was ich damit meine.

Sonne macht uns wieder gesund

So haben wir also in der Sonne gesessen und ein paar Vögel dabei beobachten können, wie sie aus dem Papayabaum eine der reifen Papayas „gepflückt“ haben. Es waren mindestens drei kleine Vögel und sie waren deutlich kleiner als die reife Papaya. Das Gezeter der drei war dafür um so größer. Es könnte ja sein, dass einer alleine die riesige Papaya auffrisst. Nicht!

Wann immer die Sonne nicht schien, haben wir uns ein wenig damit beschäftigt, was wir denn nach Paraguay machen möchten. Wir konnten einen Abreisetermin festlegen und haben schon den einen oder anderen Plan für die weitere Reise erarbeitet, aber noch nicht fixiert. Es ist ja auch noch lange hin, bis wir hier weg wollen. Und bis dahin haben wir auch hier noch den einen oder anderen Umzug zu tätigen. Am Abend hatte ich dann einen kleinen Anflug von „Ich bin krank – Männergrippe„. Sandra konnte da zwar nur müde lächeln, denn ich hatte noch kein Fieber und einen Hust-Wettbewerb zwischen uns beiden hätte sie locker gewonnen. Mir war dennoch nicht gut und ich habe in der Nacht auf Donnerstag sagenhafte 10 Stunden geschlafen.

Der Donnerstag war also weiterhin Erholen auf dem Programm. Wir haben genug zu Essen und zu Trinken gehabt, so dass wir tatsächlich nur für die notwendigsten Dinge aufstehen mussten.

Endlich Mercado cuatro (4)

Jetzt, wo wir am Freitag endlich ausgeschlafen und einigermaßen gesund waren; wo es mir (der in Europa erst bei -10°C friert) in einer einfachen Jacke viel zu kalt war; wo Sandra aufgrund der Erkältung so einen Blähbauch hatte, dass ihre Jacke nicht mehr zu ging, haben wir uns ganz früh (gegen 10 Uhr) auf den Weg in Richtung Mercado 4 gemacht. Ein Tipp von unseren Zimmernachbarn sollte uns zu einem Bus führen, der dichter an der Unterkunft ist. Leider entpuppte sich dieser Tipp als suboptimal. Wir hatten wohl eine unterschiedliche Meinung, wo die Straße lang führt, die wir als Tipp bekommen hatten.

Mehrere Colectivos haben wir weiter ziehen lassen, nachdem diese immer wieder sagten, dass sie nicht zum Mercado 4 oder zum Micro-Centro fuhren. So haben wir beschlossen, uns das nächste Taxi anzuhalten, was wir sehen konnten. Gesagt getan, an einem strategisch guten Punkt aufgestellt und frierend gewartet. Endlich, da hinten ist ein Taxi, das halten wir an. „Ja, wenn es nicht wieder vorher abbiegt“ sagte Sandra trocken, das ist uns in der Vergangenheit nämlich öfters passiert. Das Taxi fuhr weiter in unsere Richtung und ich fuchtelte wie wild mit dem ganzen Arm. „Der muss mich doch sehen“, dachte ich so bei mir. Und in letzter Sekunde konnte ich dann sehen, wie der Fahrer ein Zeichen machte. Er musste nur schnell noch einen Kunden abliefern und dann drehen. Ein paar Minuten später steht das Taxi vor uns und ein älterer Mann fragt uns auf bestem Yopará, ob wir ein Taxi per Telefon bestellt haben.

Yopará

Yopará ist eine Mischsprache aus Spanisch und Guaraní, die vor allem in Paraguay gesprochen wird. Sie gehört der Gruppe der Äquatorialen Sprachen und der Sub-Gruppe Tupí-Guaraní an. 
Das Wort „Yopará“ bedeutet schlicht „Gemischtes“ oder „Mischung“.

Verstehst Du den?

Da unser Spanisch eher schleppend besser wird, stand ich nun da wie Ochs vorm Berg und wusste nicht wohin. Sandra hat da wohl mehr verstanden und kurz und knapp mit „¡No!“ geantwortet. Er fing breit an zu grinsen und bat uns herein. Wir möchten zum Mercado 4, haben wir gesagt. Er fragte „¿Perú o Petirossi?“. Neee, hier in Asunción, und das ist auch kein Rennfahrer. Es hat eine Weile gedauert, bis wir verstanden haben, was er von uns wollte. Und es war auch kein „o“ in seiner Frage, sondern ein „y“, was ein riesiger Unterschied ist. Wenn man aber nuschelt, dabei noch schnell redet und der andere noch kein Gehör für das hiesige Sprachmuster hat, dann ist ein O auch mal ein Y, anders gesagt ein „Oder“ auch mal ein „Und“.

Die Fahrt mit dem lieben Kollegen hat ungefähr 20 Minuten gedauert und war sowohl unterhaltsam, als auch lehrreich. Wir wurden darüber aufgeklärt, dass wir doch das „Cel“, also das Mobiltelefon, besser in der Jacke verstecken sollten auf dem Markt. Und er ist die einzelnen Geldscheine mit uns durchgegangen. Hier wird in Guarani gezahlt, bloß nicht in US-Dollar. 

Was wir denn kaufen wollten? – Ein paar Kleider für uns. – Ultimo 100.000, ja nicht mehr. Die ziehen euch über den Tisch. Ihr seht aus wie Americanos, nicht wie Alemanos.

Wie sehen denn Alemanos aus im Vergleich zu Americanos? Den Unterschied kann ich als Deutscher nun wirklich nicht sehen. Dieser Satz erklärt aber auch, weshalb wir so oft gefragt werden, ob wir Americanos seien und immer mit einem breiten Grinsen bedacht werden, wenn wir dies verneinen.

Kurz bevor wir am Ziel waren, hat uns der Fahrer noch gefragt, wie wir wieder zurück kommen. Am einfachsten sei es mit dem Taxi, wir müssten nur sagen, dass wir die Perú runter wollen, dann auf der Artigas weiter bis zur Trinidad und schon sind wir da. „Nur noch da über die Straße, das macht dann 41.000Gs“.

 

Der Markt in bewegten Bildern

Die wenigen Schritte sind wir schnell gegangen, nur um dann auf dem gesamten Markt-Areal insgesamt weit über 10.000 Schritte zu machen. Nach mehr als drei Stunden, inklusive einem kurzen Mittags-Snack an einem kleinen Straßenstand, sind wir vom Mercado 4 in Richtung Micro-Centro, der Altstadt, aufgebrochen. Schaut euch die Bilder an, ich habe die ca. eine Stunde Rohmaterial auf ca. 8:40 Minuten gekürzt.

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KW 2018-22 – Die seltsame und kurze 5. Woche

Wochenende

Kennst Du das? Es ist Wochenende, Du hast nichts geplant und genau so passiert es dann auch? Zack, auf einmal ist es bereits Dienstag und Du weißt nur noch, dass Du zwischendurch zum Einkaufen gewesen bist. Die übrigen Tage dazwischen hast Du damit verbracht das Wetter zu geniessen und ein wenig zu arbeiten. So sieht also der Alltag aus, wenn man auf einer Reise ist. Wir haben die Tage vergessen. Und wenn Du uns gefragt hättest, welchen Tag wir haben, dann hätten wir auf unserem Smartphone nachschauen müssen. Dies ist zumindest für mich das Zeichen, dass ich anfangen muss einen geregelten Tagesablauf aufzubauen.

Mercado 4

Am Mittwoch haben wir dann beschlossen, dass wir mit unserem Zimmernachbarn zum südamerikanischen Markt gehen. Gegen 11 Uhr haben wir uns also zu Fuß auf den Weg gemacht in Richtung Colectivo – ca. 20 Minuten dauert dieser einfache Weg. An der Bushaltestelle angekommen, mussten wir also nur noch auf „den“ Bus warten. Leider steht es nach wie vor nicht an den Bussen oder an den Bushaltestellen, wohin die Busse fahren. Also wird einer nach dem anderen angehalten und nachgefragt: ‚¿á Mercado cuatro?‘. Dies ganze so lange bis dann der erste Busfahrer mit einem fröhlichen ‚¡Si!‘ antwortet. Also zu dritt in den Bus klettern und jeder schnell bezahlen. Immerhin warten hier noch mehr Passagiere darauf in den Bus zu kommen. Ein Stückchen weiter hinten wird schon wild mit der Hupe gespielt. Übrigens in Paraguay ein Spielchen, welches sehr populär ist. Ich werde dazu sicherlich noch einen eigenen Artikel schreiben.
Die Fahrt mit dem Bus dauert insgesamt ca. 30 Minuten, in denen man an den unterschiedlichsten Orten vorbei kommt. Auf der einen Straßenseite sind die Favelas der ganz armen Bevölkerung und direkt gegenüber steht ein Autohaus neben dem anderen. Das ist schon ein wenig verstörend.
Kaum, dass wir dann das Marktareal sehen konnten, mussten wir auch schon aufspringen und den Busfahrer zum Anhalten nötigen. In den folgenden 2 Sekunden mussten gefühlt 10 Personen durch das viel zu enge Drehkreuz gehen und die steile Treppe hinab klettern. Immer wieder ein tolles Abenteuer.
Was wir bis dahin nicht wussten: Der Markt kennt keine geregelten Öffnungszeiten und so haben bereits weit über die Hälfte der Markstände ihre Waren eingeräumt und die Schränke abgesperrt. Wir schlendern dennoch durch die größeren Geschäfte und schauen uns ein wenig um. Zum Kaufen sind wir nicht hingefahren, so dass es uns auch nicht weiter stört, dass nur noch so wenige Geschäfte geöffnet haben. Unser Zimmernachbar wollte sich noch ein neues Tablet kaufen und hatte eine genaue Vorstellung davon. Wir haben daher nahezu jeden Elektronikstand angesteuert, um dort zu schauen, ob es eben dieses Tablet dort gibt. Aber sobald dann von 3GB Arbeitsspeicher gesprochen wurde, haben alle Verkäufer nur noch gelächelt und uns viel Glück bei der weiteren Suche gewünscht.

Mittagessen und ein Kaffee danach

 

Da wir langsam Hunger bekamen, sind wir vom Mercado 4 in Richtung Altstadt gegangen. Die Straße auf der wir uns befanden, war eine Einbahnstraße, welche aus der Stadt hinaus führt. An ein Taxi oder den Bus war also nicht zu denken. Ein kleines Restaurant mit dem klangvollen Namen ‚Carlitos Way‘ hat es uns angetan. Jeder hat ein anderes Gericht von der Tageskarte bestellt und wir haben auf unser Menü Surprise gewartet. Es handelte sich dabei offenbar um mehr oder weniger traditionelle Gerichte, die überraschenderweise selbst unseren verwöhnten europäischen Gaumen gut gemundet haben. Dazu dann entweder ein Bier, eine Fanta oder stilles Wasser.

Nach dem Essen haben wir uns für einen Kaffee entschieden, welchen wir in unserem neuen Lieblingscafé zu uns genommen haben. Ja, es ist nicht mehr grün, aber immerhin genauso lecker und ähnlich teuer. Dass wir nun für die drei Getränke und das Stück Kuchen fast genau so viel bezahlt haben wie für den Hauptgang ist hier nur eine kleine Unzulänglichkeit bei der gesamten Speisenwahl.

Eine Taxifahrt, die ist lustig

Da wir nun alle drei mehr, oder ziemlich, satt waren und wir auch keine Lust mehr hatten uns weiterhin angestrengt zu bewegen, entschieden wir uns für ein Taxi für den Heimweg. Es gibt Städte, da ist Taxifahren total einfach und langweilig. Da hält man die Hand auf die Straße und ein Taxi hält an, fragt, wohin man möchte und bringt einen sicher ans Ziel.
Nicht so in Paraguay bzw. Asunción. Es gibt Straßenzüge, da ist weit und breit kein Taxi zu sehen und es gibt Ecken, da stehen dann zehn Stück von diesen gelben Fahrzeugen herum. Wir hatten Glück und haben an einer Straßenecke drei Taxen gefunden, in die wir einsteigen konnten. Gemäß den hier geltenden Regeln nimmt man immer das Taxi, welches als vorderstes in der Reihe steht. Dies wollten wir dann auch machen. Der Fahrer des ersten Wagens hat gerade ein Mittagsschläfchen gehalten und ist von Einheimischen kurzerhand geweckt worden. Wir haben schon alle drei im Auto gesessen und ich habe dem Fahrer erklären wollen, wohin die Fahrt gehen sollte, als uns aufgefallen ist: Der Fahrer kann nicht lesen und versteht unser eher mittelprächtiges, wenn nicht gar schlechtes Spanisch auch nicht. Also ist er ausgestiegen und hat einen Kollegen gefragt, wohin die Fahrt gehen soll. Möglicherweise hatte er auch einfach keine Lust, uns zu chauffieren. Der Fahrer kam zurück und sagte: ‚No no no‘.
Wir sind also wieder ausgestiegen und haben das nächste Taxi genommen. Dieser Fahrer hatte vom anderen Fahrer bereits die Adresse gewusst und hat uns gesagt, dass die Fahrt ca. 25 Minuten dauern würde. Wir saßen kaum, da ging die wilde Fahrt auch schon los. Fast wie in den Colectivos. Bei jeder Bodenwelle und in jeder Kurve hat das Auto an irgendeiner Stelle ein seltsames Geräusch von sich gegeben. Total normal, sage ich euch. Bisher sind wir noch immer heil und gesund am Ziel angekommen.

Sprachen lernen für

Kaum, dass wir wieder in unserer Unterkunft waren, fing es auch schon an, wie aus Eimern zu schütten. Wer jetzt denkt, dass es in der dritten Woche in San Lorenzo schon schlimm gewesen ist, dem sei gesagt: da geht noch viel mehr. In einer kurzen Regenpause konnten wir für euch diese bewegten Bilder von der Hauptstraße Mola Lopez aufnehmen.

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Chipas – schnell und einfach

400g Maniokstärke, 300g geriebenen Käse, etwas Butter, etwas Milch, Salz und Backpulver zu einem geschmeidigen, nicht zu trockenen Teig verkneten. Dann kleine Bällchen formen und bei 250° für ca. 20 Minuten Gold-Braun backen. Am besten direkt, noch warm, geniessen.

Und in der nächsten Woche?

Da wir uns immer noch nicht festlegen möchten, was wir genau machen werden, stehen nur ein paar Eckdaten fest. Am Mittwoch wird es ein etwas größeres Essen geben. Sobald es wieder einen schöneren Abend gibt, wollen wir in Richtung Fluss gehen, um dort ein paar Sonnenuntergangsmomente zu geniessen und ich habe auf der Stadtkarte ein Hard Rock Café entdeckt. Sandra ist davon jedoch nur eingeschränkt begeistert und der riesige Markt Mercado 4 ist noch nicht abgehakt. Vielleicht dieses mal einfach schon vor dem Wach werden?

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