KW2019-01 – Neujahr in Lima/Peru

Nachdem wir in Paraguay schon so ein krasses Weihnachtsfest erlebt haben, waren wir wirklich gespannt auf den Jahreswechsel. Wir wollten den Jahreswechsel in Peru verbringen und dort hat uns unser Host von der Unterkunft zu einem Abendessen eingeladen, welches typisch für Peru ist. Zu unserer Überraschung waren am Abend noch weitere Freunde von unserem Host anwesend, mit denen wir uns wirklich anregend unterhalten haben. Nach dem Nachtessen sind dann alle weiter gezogen und haben uns im Appartement alleine zurück gelassen. Wir wollten den Silvesterabend genau so handhaben, wie wir es die vergangenen Jahre in Europa auch immer gemacht haben → früh schlafen gehen und das Feuerwerk nicht mitbekommen. Daraus wurde leider in diesem Jahr nichts. Denn die Peruaner haben die gleichen Ideen wie die Europäer auch. Gefeiert wird ab 18 Uhr bis spät in die Nacht. Aufgrund der Lage des Appartements konnten wir aber von den ganzen Raketen so gut wie gar nichts sehen. Nur gehört haben wir so viel, dass halt auch an Schlafen nicht zu denken war.

Ceviche!

Ja, ich habe eine neue Lieblingsspeise für mich entdeckt. Das können wir beide von uns behaupten. Also sind wir, bevor wir das Viertel verlassen haben, noch einmal am Nachmittag zu einem wirklich versteckt gelegenen Ceviche-Restaurant gegangen. Diese Cevicheria ist ein absoluter Geheim-Tipp. Denn es verlaufen sich nur extrem wenige Touristen dorthin. Gemäß dem Inhaber sind wir die dritten Gäste aus dem Ausland gewesen, die überhaupt mal sein Restaurant besucht haben. Die anderen Gäste kamen aus Frankreich und der Schweiz. Falls Ihr also mal einen super-duper-mega-leckeren Fisch essen möchtet, hier geht es lang: Cevicheria-El-Loco-Señor-Ceviche

Der Bettenwechsel war dann dieses mal sehr einfach. Alles in die Rucksäcke, ein Uber bestellen und zur neuen Unterkunft fahren lassen. Ganz ehrlich, Uber ist unser neues Lieblingstaxi geworden. So einfach und sicher sind wir hier in Südamerika bisher noch nicht gefahren worden. Vor allem benötigen wir keinerlei Bargeld, um von einem Ort zum nächsten zu kommen. Alles, aber wirklich alles, wird von der Kreditkarte abgebucht. Sogar das Trinkgeld oder eventuelle Wartezeiten, weil wir etwas nicht genau wussten.

Hast Du schon einen Uber-Account? Hier kannst Du ein kleines Startguthaben bekommen.

Die Höhe des Startguthabens variiert dabei von Land zu Land, in welchem Du den Account erstellst. Ich kann Dir also leider nicht sagen, wieviel ich Dir schenke.

Die Altstadt von Lima

Unbedingt empfehlenswert ist die Altstadt von Lima. Leider haben wir es total verpasst, uns den kompletten Wachwechsel anzuschauen. Sandra meinte irgendwann zu mir: „Woher kommt denn die Musik?“ und daraufhin haben wir angefangen zu suchen und haben diese dann auch noch gefunden. Aber die komplette Zeremonie von Anfang an zu schauen, dass haben wir noch auf dem Programm. Immerhin dauert sie ca. 15 Minuten und findet wohl täglich statt. Daher werden wir jetzt auch nicht wirklich viel Spoilern, sondern darauf hoffen, dass wir es nochmal schaffen, uns alles anzusehen und dabei dann auch volle Kamera-Akkus dabei zu haben.

Gott sei Dank gibt es in Lima auch eine recht ansehnliche Anzahl an Kirchen, unsere heimliche Passion. Die Architektur, die Energie und die Inneneinrichtung dieser Gebäude sind für uns manchmal wirklich atemberaubend. Da wir beide nicht religiös veranlagt sind, gehen wir also auch selbstverständlich in jegliches „Gotteshaus“ hinein, ohne uns den notwendigen religiösen Ritualen zu unterwerfen. Selbstverständlich sind wir dabei dann so achtsam, dass wir keinen Besucher dabei stören. Was wir uns dabei nicht nehmen lassen sind Fotos. Diese werden in der Regel so geschossen, dass keine andere Person zu sehen ist und vor allem so, dass die Kameras dabei kein einziges Geräusch von sich geben. An dieser Stelle ist es dann echt toll, dass wir keine Spiegel-Reflex-Kameras haben, sondern „einfache“ System-Kameras, bei denen sogar mittels elektronischem Verschlussvorhang gearbeitet werden kann.

Der Inca- und der Indianer-Markt

Da wir hier im Land der Inca unterwegs sind, durfte natürlich auch der Besuch der weit verbreiteten Märkte nicht fehlen. Hier gibt es Dauermärkte und kleinere Märkte, die eher an einen Wochenmarkt auf dem Land erinnern. Wir haben uns einen bzw. eigentlich sogar zwei, der Dauermärkte ausgesucht und haben dort eine Weile gestöbert. Und ganz genau so, wie es auch in Paraguay auf den Märkten üblich ist, wurden wir hier vor jedem Geschäft angesprochen und uns wurden die Waren angepriesen. Selbstverständlich hatte jeder die besten Schmuckstücke oder die besten Alpaka-Stoffe im Angebot. Und ebenso ist auch jeder der günstigste auf dem Markt. Wie genau das funktionieren soll ist mir allerdings ein Rätsel. Hast Du vielleicht eine Idee?

Tatsache ist, auf diesen Märkten können wir wirklich Stunden, wenn nicht gar Tage verbringen. Die Kleidung ist wirklich von ganz hoher Qualität und sie würde uns in Europa, wenn wir im Februar zurück fliegen, absolut helfen. Aber hier in Peru einfach nicht, denn zum Beispiel in Lima ist es fast das ganze Jahr über zwischen 20 und 30 Grad warm. Regen gibt es so gut wie gar keinen. Natürlich ist das in den Anden oder im Amazonas ganz anders, aber wir sind ja hier in Lima. Erschwerend kommt hinzu, dass wir minimalistisch mit Handgepäck unterwegs sind, also für jedes Kleidungsstück, was wir einpacken, müssten wir auch eines wieder auspacken. Und das wird dann wirklich kompliziert. Für einen dicken Alpaka-Pullover müsste ich dann 3-4 T-Shirts auspacken. Bei einem Gesamtbestand von 10 T-Shirts wäre das echt zu viel.

Dakar 2019

Für uns als PS-Junkies ist es eigentlich seltsam, dass wir bisher so gar nichts davon gehört haben, dass die größte Rallye der Welt in diesem Jahr in Peru fährt. Wir waren gerade in Miraflores unterwegs und wollten zur Touristeninformation – das erste mal überhaupt auf unserer Reise – um nach Informationen über unsere nächste Etappe zu fragen. Just in diesem Moment fuhren drei Rallye Fahrzeuge der Marke Mini an uns vorbei. Wir haben schon nicht schlecht gestaunt. Von diesem Fahrzeugstand ist unser Max noch Äonen entfernt. Ich vermute, dass alleine der Anlasser eines solchen Fahrzeuges mehr Leistung aufbringt, als der Motor von Max. 

So schnell wie die drei kamen, waren sie auch schon wieder weg. Und wir hatten selbstverständlich keine Kamera bereit, nicht mal die der Telefone. Das war sowas von ärgerlich. Also sind wir zum eigentlichen Ziel unseres Ausfluges gegangen und haben an der Touristeninformation gefragt, was wir fragen wollten. Die spannendste Antwort war dann die, dass in diese Stadt normalerweise keine Touristen fahren. Es sei einfach zu gefährlich dort zu verbleiben, wenn man kein Einheimischer ist. Nun, dann sind wir ja genau richtig dort. Und da wir uns bisher mit der Dakar nicht beschäftigt haben, haben wir dann den Mitarbeiter damit beschäftigt. Er hat uns so viele Informationen über die Dakar herausgesucht, dass wir eigentlich einen Block zum Notizen machen hätten vollschreiben können.

Es war viel zu voll

Eigentlich wollten wir uns das ja alles ganz genau anschauen. Dafür hätten wir uns dann allerdings für mehrere Stunden anstellen müssen. Es waren so viele Besucher dort, dass bereits Mitarbeiter herum gegangen sind um zu sagen, dass es keinen Einlass mehr geben wird. Also haben wir nur, wie Du oben sehen kannst, ein paar Bilder von außerhalb des Zaunes gemacht. Wir planen jetzt einfach mal für den Final-Einlauf am 17. Januar, dass wir uns in Lima genau dorthin stellen, wo das Finale stattfinden wird. Ob das wirklich klappt, wissen wir natürlich nicht. Wir hoffen es einfach mal.

Am nächsten Tag hat Sandra es dann noch einmal versucht ein paar Bilder von den Starts zu machen, aber irgendwie sind die Fahrzeuge dann doch eine andere Strecke gefahren, als ursprünglich angegeben. Oder sie war einfach zur falschen Zeit am richtigen Ort. Manchmal soll es halt nicht so sein, wie es ist.

In der nächsten Woche fahren wir dann also in oben stehendes Dorf, wo sich kaum ein Tourist hin traut. Wir trauen uns trotzdem, denn wir wollen ja überall reisen. Sei also gespannt, was wir in der zweiten Woche des Jahres alles erleben.

KW2018-50 – Wird Brasilien unser Favorit?

Die erste Woche Brasilien war wirklich nicht sonderlich spannend für uns. Wir waren tatsächlich nur in Shopping-Centren und in der Unterkunft. Während ich also meinen Studienvorlesungen gelauscht habe, hat Sanny weiter an ihrem Business gearbeitet. Und zwischendurch hat sie dann ein paar Sehenswürdigkeiten von Recife ausfinden können.

Überspringen wir doch die Sehenswürdigkeiten

Bereits die erste Sehenswürdigkeit, die wir gesehen haben, war die Hafenumgebung. Dies ist wohl die Altstadt von Recife, welche für unser Empfinden nicht so richtig sehenswert ist, weshalb wir auch keine Fotos geschossen haben. Während unserer Busfahrten ist uns dann eine weitere Sehenswürdigkeit aufgefallen, wie sich später herausgestellt hat. Ein kleines blaues Holzhaus, wovon wir auch keine Bilder gemacht haben. Umgeben von zahlreichen kleinen Verkaufsständen.

Was aber jedesmal ein Abenteuer war, war das Busfahren. Bereits am ersten Tag in Recife waren wir unterwegs und haben uns die für viele Länder notwendige Gelbfieberimpfung abgeholt. Hier in Brasilien ist sie in den Policlinicas für alle gratis. Also sind wir dann diese Woche, so wie uns geheißen, zum Flughafen gefahren und haben die ANVISA besucht. Hierzu haben wir einen der Busse genommen, die direkt von unserer Unterkunft aus gefahren sind. Wir haben den Bus schon an der Ampel stehen sehen, also haben wir uns beeilt zur Bushaltestelle zu kommen. Beim Einsteigen signalisierte der Fahrer uns dann, dass wir nur mit einer Buskarte mitfahren könnten. Diese hatten wir natürlich nicht. Aber es hielt direkt hinter diesem Bus ein weiterer an, dort konnten wir dann mit Barmitteln bezahlen. Nach wenigen Minuten fahrt waren wir auch schon am Flughafen und sind dank guter Ausschilderung auch schnell bei der ANVISA gelandet. 

Wir also dort hinein und zu unserer Überraschung sprach dort niemand auch nur ein Wort Englisch. So wie wir es gewohnt waren, haben wir uns also mit Händen und Füßen verständigt. In der Zwischenzeit ist dann eine Mitarbeiterin vom Flughafen gekommen, die Englisch verstanden hat. An einem bereit stehenden PC müssen wir unsere persönlichen Informationen eingeben und einen Account anlegen. Das muss jeder machen, der von der ANVISA etwas bestätigt haben möchte. Was ist mit dem Datenschutz? Und warum muss das sein? Nun, vorneweg, der Datenschutz ist hier in Lateinamerika etwas anderes, als er es in Europa ist. Und es muss sein, damit die ANVISA jederzeit eine neue Bestätigung ausstellen kann, falls wir den alten Ausweis verloren haben. So ganz schlecht finde ich das also nicht. 

Essen und Bus fahren

Nachdem wir also die wichtigen Dinge erledigt haben, sind wir noch etwas durch den Flughafen gewandert. Einfach, damit wir schon einmal wissen, wohin wir gehen müssen, sobald es für uns weitergehen soll. Und was soll ich euch sagen. So viele Fressgeschäfte wie auf diesem kleinen Provinzflughafen habe ich auf deutlich größeren Flughäfen nicht gesehen. Mich beschleicht das Gefühl, dass es in Lateinamerika wirklich nur ums Essen geht. Und um laute Musik. 

Nachdem wir etwas gegessen haben, wollten wir mit dem Bus zurück zu unserer Unterkunft fahren. Da hier die meisten Busse im Kreis fahren, oder zumindest die gleiche Strecke auch wieder zurück, sind wir an der selben Stelle wo wir ausgestiegen sind auch wieder in einen Bus der gleichen Linie eingestiegen. Der Bus hat uns, wie erhofft, auch in die richtige Richtung gebracht. Bis er auf einmal abgebogen ist und uns weit in die falsche Richtung mitgenommen hat. So haben wir zwar etwas von Recife gesehen, aber glücklich waren wir nicht. Unsere Getränke waren nämlich schon alle und dort, wo wir dann gestrandet sind, gab es keinen Kiosk oder etwas ähnliches.

Keine 5 Minuten später sollte der Bus dann wieder zurück fahren. Also sind wir wieder eingestiegen und wurden vom Fahrer etwas seltsam angeschaut. Mittels Translator-App haben wir mitteilen können, wohin wir wollten. Und einen Daumen Hoch bekommen. Es musste also richtig sein. Und nach einer weiteren halben Stunde Busfahrt waren wir tatsächlich bei unserer Unterkunft. Schnell in den Supermarkt, um etwas trinkbares zu kaufen. Wir hatten beide einen riesigen Durst. 

So ganz schlecht ist der Strand nicht

Damit uns nicht so ganz langweilig wird, sind wir immer wieder mal an den Strand gegangen. Auch mal ins Wasser. Und wir haben tatsächlich eine Stelle gefunden, die vor Haien einigermaßen sicher ist. Jedenfalls bei Ebbe. Und das Wasser muss auch einigermaßen gut sein, denn es schwimmen sogar kleine Fische darin. Die Gezeiten sind hier aber einfach stärker, als wir es aus Deutschland gewohnt sind. Das Wasser zieht schon ziemlich an den Beinen. 

Manchmal hatten wir sogar Hunger und wenn wir schon mal in Brasilien sind, dann sollte doch auch eine echte Churrascaria auf dem Programm stehen. Dank einschlägiger Suchmaschinen kann man in nahezu jeder Stadt die besten Restaurants finden. So fanden wir dann auch ein Grillrestaurant, welches ganz unserem Geschmack entsprach. Zur Mittagszeit war auch nicht so viel los, wie es wahrscheinlich am Abend gewesen wäre. Wir kannten es ja schon aus Asunción und Encarnación, wie es in einer Churrascaria abläuft. Also haben wir unseren Platz zugewiesen bekommen und etwas zu trinken bestellt. Aber hier war dann etwas anders. Wir haben noch kleine Chips bekommen, die auf der einen Seite grün und auf der anderen Seite rot waren. Damit signalisiert man dann, ob man Fleisch möchte, oder auch nicht. Das war sehr gut. Und für die Angestellten ist es auch einfacher, denn die müssen so nicht an jedem Tisch fragen, sondern nur an den grünen Tischen. 

 

Pizza mit was?

Ein anderes mal Essen gehen war auch besonders Interessant. Ich hatte nämlich wirklich Hunger und Sanny wollte nur eine Kleinigkeit. Wir haben uns also entschieden Pizza zu essen. Über den doch recht hohen Preis war ich anfangs verwundert, aber ich habe einfach mal bestellt. Für Sanny gab es einen Räuberteller und für uns beide noch ein Getränk. Soviel zur Bestellung. Was danach kam, war für uns beide dann etwas zu viel. Es kam das Besteck, wie hier üblich in Plastik eingepackt. Und dazu kam ein kleiner Teller mit Ketchup, Mayo und Senf. Darf ich daran erinnern, dass wir eine Pizza mit viel Käse bestellt haben? Aber als dann auch die übrigen Tische bestellt hatten und eben jene Garnitur erhalten haben, haben wir nicht mehr weiter darüber nachgedacht. Anscheinend wird Pizza hier mit Ketchup gegessen. Und so war es dann auch. Der Nachbartisch bekam die Pizza vor uns, und die war wirklich riesig. Jeder nahm ein Stück der Pizza und zack wurde der Ketchup auf den Stückchen verteilt.

Unsere Pizza kam dann auch bald und wir waren sehr erstaunt über die Größe. Beinahe 40cm im Durchmesser und wirklich viel Käse drauf. Puh, wie sollen wir die denn schaffen? Nach der Hälfte war ich wirklich satt. Sanny hat gar nur ein Viertel geschafft. Also haben wir den Rest mitnehmen dürfen. Da wir wussten, dass unser Host sehr gerne und auch sehr viel essen kann, haben wir ihm den verbleibenden Rest angeboten. Am Abend wollte er erst nicht, jedoch war am nächsten Morgen die mitgebrachte Pizza-Box leer.

Was wir sonst noch gesehen haben?

Du, lieber Leser, siehst also, dass Recife jetzt nicht so bei uns gepunktet hat. Unsere Hauptbeschäftigungen waren Essen und Bus fahren. Aber es gibt in Recife, wie scheinbar in vielen Lateinamerikanischen Städten oder Dörfern, verdammt viele Graffiti, von denen wir die Bemerkenswertesten für Euch mitgenommen haben. Andererseits sind hier neben etlichen Wohnungen, Ladenlokalen und Häusern auch seltsamere Dinge zu mieten oder zu kaufen. Schaut doch selbst, wie komisch das aussieht, wenn z.B. ein Baum zu kaufen ist.

Die Weiterreise nach Paraguay

Unser nächstes Reiseland ist wieder einmal Paraguay, dies, weil wir dort ein paar Freunde besuchen möchten, bevor wir das eigentliche nächste Reiseland bereisen. Wir haben uns diesmal dafür entschieden einen kleinen Reise-Hack anzuwenden, der insbesondere hier von Brasilien aus sehr gut funktioniert. Wir haben einen Flug von Recife nach Foz do Iguaçu gebucht. Von dort aus geht es dann mit dem Überlandbus von Ciudad del Este nach Asunción. Unsere Ersparnis auf diesem Weg beträgt weit über €300,00. Das funktioniert nahezu an jedem Grenzübergang, denn es gibt innerhalb von Brasilien zu fast jedem angrenzenden Land auch einen entsprechenden Flughafen.

Also sind wir mit einem Uber-Taxi von der Unterkunft in Richtung Flughafen gefahren. Uber ist hier übrigens deutlich günstiger als die lokalen Taxis. Am Flughafen angekommen sind wir direkt durch die Sicherheitskontrolle und wollten uns, wie wir es gewohnt sind, in die Lounge setzen. Leider wird im nationalen Abflugbereich in der Lounge unser Priority Pass nicht akzeptiert. Und die Lounge, wo er akzeptiert werden würde ist vor der Sicherheitskontrolle. Wieder raus war für uns aber keine Option. Wir haben uns also zum Abfluggate gesetzt und gewartet bis unser Flug so weit ist. Dummerweise wurde er aber gar nicht angezeigt, sondern direkt der nachfolgende Flug. Diese Anzeige hielt sich hartnäckig bis zur Boardingzeit unseres Fluges.

Endlich einsteigen

Das Einsteigen läuft hier extrem strukturiert ab. Es werden vier verschiedene Warteschlangen gebildet. Eine für Menschen mit Gebrechen, Schwangerschaft oder hohem Alter, eine für Priority-Boarding Passagiere, eine für Passagiere mit persönlichem Gepäckstück (zum Beispiel eine Laptop Tasche) und schließlich eine Warteschlange für Passagiere mit Handgepäck (ggf. plus persönlichem Gepäckstück). Und in genau dieser Reihenfolge dürfen dann auch alle Passagiere an Board gehen.

Entgegen unserer Befürchtung, weil wir als letztes an Board dürfen, haben wir tatsächlich noch ausreichend Platz in den Overhead-Compartments für unsere Rucksäcke gefunden. Die persönlichen Gepäckstücke sind wohl von allen übrigen Passagieren wirklich brav unter den Vordersitz gepackt worden. So haben wir es dann auch gemacht. Das hat uns wirklich gut gefallen.

Nachdem dann alle 70396 Passagiere im Flieger waren ging es mit ungefähr einer Stunde Verspätung los in Richtung Sao Paulo. Gut, wir haben vier Stunden Umsteigezeit in Sao Paulo, daher dürfte die eine Stunde überhaupt nicht auffallen.  Etwas mulmig war uns aber schon dabei, als es einfach nicht los ging. Der Flug verlief wie gewohnt ruhig und es wurden für die zahlenden Fluggäste dann Snacks und Getränke verteilt. Wer nichts bezahlen wollte, der hat auch nichts kaufen müssen. Oder einfach nichts bekommen. Selbst ein stilles Wasser ist hier nämlich kostenpflichtig.

Umsteigen in Sao Paulo

Endlich angekommen, haben wir nach etwas zu Essen gesucht. Hier gibt es eine Lounge, in die wir mit dem Priority Pass Einlass erhalten, also haben wir danach gesucht. Gefunden haben wir sie auch. Leider war aber die Mittagszeit bereits vorbei, so dass es nur noch Pasta mit einem Hauch von Nichts als warmes Essen gab. Ansonsten gab es kleine Gebäckstücke und leckere Desserts. Getränke natürlich auch. Kurz um, wir sind nicht verhungert. In der Lounge gab es aber leider nicht: eine aktuelle Fluganzeigetafel. Also haben wir in regelmäßigen Abständen auf dem Mobiltelefon geschaut, wo unser Flug abfliegen soll. Hier war es dann so, dass innerhalb von 30 Minuten das Abfluggate drei mal gewechselt hat. Also lohnt sich ein frühes „zum Gate stürmen“ nicht, denn es könnte sich ja nochmals ändern auf dem Weg dorthin.

Auch hier wurde oben beschriebenes Vier-Schlangen-System verwendet und es hat ebenso gut funktioniert wie in Recife. Wir waren also an Board, haben unsere Sitze gefunden, die Rucksäcke verstaut und haben, wie zuvor auch schon, ungefähr eine Stunde auf den Abflug gewartet. Pünktlichkeit ist eine Zier, doch besser ist es ohne Ihr. Sanny ist während der Wartezeit eingedöst, oder sogar fest eingeschlafen. Ich konnte das nicht so recht ausmachen. Tatsache ist jedoch, als der Flieger zurück gestoßen wurde, schreckte sie auf und ich habe die Chance genutzt und versucht ihr klarzumachen, dass wir schon gelandet sind. Ich glaube, dass hat auch geklappt. Ihr Blick war jedenfalls im ersten Moment sehr verwirrt. Ungefähr zwei Stunden später waren wir auf dem, für mich bisher, schrecklichsten Flughafen der Welt. Keine Finger zum Flieger, keine Busse für den Transfer etc. War auch alles nicht nötig. Wir standen direkt vor dem ziemlich vom Verfall bedrohten Gebäude vom Flughafen in Foz. Aus dem Flieger raus, keine Kontrollen, kein gar nichts. Ein reiner Inlandsflughafen ohne große Infrastruktur. Und Morgen geht es dann mit dem Überlandbus nach Asunción. Freue Dich auf weitere spannende Geschichten unserer Reise, folge uns auf Instagram oder Facebook und schaue wieder rein, wenn es heißt: Lustige Geschichten aus Südamerika.

KW2018-47 – Eine Seefahrt, die ist Lustig

Endlich ist es soweit. Wir haben den 19. November, es ist ungefähr 10 Uhr am Morgen und wir sitzen mit zwei (neu) befreundeten Nomaden in einem Taxi, um von der Unterkunft zum Cruise-Terminal in Barcelona zu fahren. Wie lange haben wir uns darauf gefreut, endlich einmal auf ein Kreuzfahrtschiff zu gehen. Und dann noch eine Transatlantikfahrt mit Äquatorquerung. Es gibt Spirituosen, die bekommen ein besonderes Prädikat, wenn sie den Äquator überqueren. Haben wir das jetzt auch verdient? Ja, mit dem Flugzeug haben wir das ja schon gemacht. Jetzt auch mit dem Schiff. Fehlt also noch zu Fuß oder mit dem Auto. Ha, das muss ich gleich noch auf die Bucket-List schreiben.

Nachdem wir also aus dem Taxi ausgestiegen sind, mussten wir uns ein wenig orientieren. Ein Cruise-Terminal ist halt doch etwas anderes, als ein Flughafen-Terminal. Den Eingang zum Boarding haben wir dann doch recht einfach gefunden. Es war dort, wo weniger Menschen gewartet haben. Die längere Menschenreihe hat nämlich darauf gewartet, dass sie ihr Gepäck abgeben durften. Und so waren nur ca. 150 Personen vor uns und haben darauf gewartet, dass das Handgepäck, wie am Flughafen, durchleuchtet wird.

Einchecken, nicht wie am Flughafen

Als nächstes haben wir einen Fragebogen bekommen, auf dem wir unsere persönlichen Daten nochmals erfassen durften. Dazu dann noch zwei Single-Opt-In Fragen, bei denen um die Erlaubnis für Werbe-Mails und die Datenverwendung zu Analysezwecken gefragt wurde. Diese haben wir dann komplett durchgestrichen, denn so ein kleines Kreuzchen kann ja noch jeder dazu mogeln. Weiter geht’s. Der eigentliche Check-In stand bevor und wir sind dort hin, wo alle anderen auch waren. Zu unserer Überraschung wurden wir nach der Nennung unserer Kabinennummer zu einem anderen Check-In Schalter begleitet und uns wurde mitgeteilt, dass wir Priority Boarding hätten. Was so eine Buchung einer Junior-Suite doch so alles mit sich bringen kann.

Zusätzlich zum Priority Boarding gab es noch gratis WI-FI an Board und eine Lounge, in welcher wir nahezu rund um die Uhr Getränke und Snacks bekommen konnten. Du kannst Dir vorstellen, was das am Ende der Cruise bedeuten kann, oder? Richtig! Plus 30kg Lebendmasse, mindestens.

 

VIP Travellers

Wir haben also direkt vom Priority-Boarding gebrauch gemacht und waren so ziemlich die ersten Menschen an Board, neben dem Schiffspersonal. Kaum an Board hat man uns dann vom Deck 4 auf Deck 11 geschickt, denn die Kabinen waren erst um 16:00 Uhr bereit für uns. Selbstverständlich haben wir die Treppen genommen – nahezu die komplette Cruise über. Oben angekommen, haben wir die Bar gefunden und einen Softdrink genommen, denn das normale Wasser war sehr stark gechlort, was für Sanny natürlich eine Herausforderung ist – auch beim Duschen, dazu aber später noch mehr. In unserer Villa hatten wir leider kein Frühstück mehr, dieses ist uns am Vortag ausgegangen und wir wollten nicht extra noch für eine Mahlzeit etwas einkaufen gehen. Wir waren also entsprechend hungrig an Board gegangen. Dass das nicht immer eine gute Idee ist, liegt nahe. Besonders dann, wenn uns dann ein Selbstbedienungsgrill vorgesetzt wird, an dem wir uns nach Lust und Laune bedienen können. Also hieß es Futter fassen und geniessen. 

Geniessen? Naja, geht so. Burger, Pommes, Hot Dogs und jede Menge frischer Salate fällt nicht unter die Kategorie Genuss, aber es langt zum satt werden. Schon am Boarding-Tag konnten wir ziemlich viele spannende Gespräche führen und entsprechend auch interessante Nomads kennenlernen. Einige davon sind schon seit Jahren ohne festen Wohnsitz unterwegs, andere fangen mit dieser Cruise damit an. Wir sind also irgendwo mitten drin. Nachdem alle 1500 Passagiere an Board waren, ging es dann gegen 18:00 Uhr endlich los in Richtung Alicante. Nachdem wir unsere Rucksäcke ausgepackt und uns in unserer Kabine eingerichtet haben, ging es auch schon zum ersten Dinner der Cruise. 

Essen mit Ansage

Punkt 19:15 Uhr wird per Durchsage darauf aufmerksam gemacht, dass doch bitte jeder seinen Tisch aufsuchen solle. Die Tische waren nämlich, wie Du oben sehen kannst, bereits zugewiesen. Feste Sitzordnung für Nomads? Geht das überhaupt? Wir sind rechtzeitig im Restaurant angekommen und sind an „unseren“ Tisch begleitet worden. Dort saßen schon 5 weitere deutsch sprechende Kreuzfahrer. Ein weiterer sollte noch dazu kommen. Es wurde Chlor-Wasser serviert und wir durften aus drei verschiedenen Weinen, Softdrinks oder Bier auswählen, was wir trinken wollten. Danach wurde die Bestellung für das 3-Gänge-Menü aufgenommen. „So soll das jetzt jeden Abend sein?“ schoß es mir durch den Kopf. Abwarten!

Fertig gegessen ging es für uns dann in die Disco, denn dort war die Eröffnungsveranstaltung für unsere Nomad-Cruise. Die Disco kannten wir schon, denn dort wurden wir mit Namensschildern, T-Shirt und Goodie-Bag versorgt. Eine kleine Ansprache, die Regeln der Nomads erklärt und weiter ging es in Richtung Pool-Bar. Zumindest für die meisten anderen. Wir gingen ins Bett, denn der Schlaf in der Villa war nicht so erholsam.

Eine Nacht später sind wir natürlich viel zu früh wach geworden und haben uns dann in den Wave-Club begeben und dort ein feudales Frühstück zu uns genommen. Instant-Kaffee mit Omelette und Bacon, dazu etwas Müsli und ein paar Früchte. Als es dann ein wenig gerumpelt hat, kam die Durchsage, dass wir im Hafen von Alicante festgemacht haben und wir uns auf den Landgang vorbereiten durften. Wir haben Dir ein paar Impressionen von Alicante mitgebracht, so dass Du selbst entscheiden kannst, ob Du da einmal hinmöchtest, oder nicht.

 

Alicante/Spanien

Um 13:00 Uhr sollte es eine große Landestypische Paella für alle Nomads geben. Immerhin waren wir 493 Nomads, so dass es wirklich eine riesige Pfanne gewesen sein muss. Wer meine Vorliebe für Fisch kennt, der weiß, dass ich die Paella nicht gekostet habe, Sanny sagte jedoch, dass sie ganz gut war. Der Landtag ging insgesamt sehr schnell vorrüber und es war Zack schon 19:15 und wir wurden gebeten ins Restaurant zum Dinner zu erscheinen. Nomads wie wir sind, sind wir dann einfach an neue Tische gegangen, damit wir neue Nomads kennenlernen können. Denn dies ist einer der Gründe, weshalb wir dort waren. Vernetzen und Workshops beiwohnen. Die Mitarbeiter vom Restaurant haben das zwar erst nicht verstanden, sind dann aber recht schnell damit klar gekommen.

Wir setzen Segel in Richtung Teneriffa, wo wir an Tag 5 erst ankommen sollen. Uns standen also 2 Seetage mit reichlich Programm bevor. Nach einem Besuch der Pool-Bar sind wir dann ins Bett und haben einigermaßen gut geschlafen. Ohne Wecker aufstehen klappt immer besser, so dass wir am Morgen ganz entspannt in den Wave-Club zum Frühstück gegangen sind. Instant-Kaffee, Rührei mit Bacon, etwas Müsli und ein paar Früchte (hast Du grad ein Deja-Vu?) wurden vernascht und wir haben bereits jetzt anregende Unterhaltungen geführt. Ja, ich werde jetzt mit diesem Frühstücksprozedere aufhören, denn es zog sich durch die ganzen 13 Tage. Stopp, Sanny hat später noch leckere Bananen-Pancakes entdeckt. Welch eine Abwechslung.

So standen also Key-Note-Speeches am Morgen, ein Mittagessen am Buffet und kleinere Workshops am Nachmittag auf dem Programm. So ging es fast jeden Tag. Außer wir waren in einem Hafen, denn dann haben wir versucht an Land zu essen. 

Teneriffa/Spanien

In Santa Cruz de Tenerife haben wir uns dann eine Apotheke gesucht, denn es gab einen akuten Anfall von Klimaanlagen Husten. Wir waren nicht die einzigen, die davon betroffen waren, so dass wir auch in der Apotheke nicht die einzigen Nomads waren. Noch ein wenig Sight-Seeing und wieder zurück zum Schiff. Wir brauchten Erholung und die Medikamente sollten wirken können. Mit dem gewohnten Programm (19:15 Dinner, Pool-Bar, Schlafen, Frühstück, etc.) setzten wir die Segel in Richtung Kapverdische Inseln, wo wir an Tag 8 festmachen sollten. Bis zu diesem Tag hat sich an der Lebensmittelqualität und der Menüauswahl beim Dinner auch nichts geändert. Es gab immer viel (zu viel) zu essen, ausreichend Alkohol und vor allem gab es alles mit extrem viel Zucker. Wir haben gehört, dass auf der Reise pro Tag ungefähr 800kg Zucker verbraucht werden. Bei insgesamt 3300 Personen an Board ist das echt ziemlich viel.

So viele Menschen

Die Anzahl frischer Kontakte nahm von Tag zu Tag zu, so dass wir bald schon Schwierigkeiten bekommen sollten, uns alle Geschichten zu merken. Dank der Namensschilder war dieser Punkt (Name) ja noch einfach. Selbst nach einem ausufernden Abend an der Bar, in der es jegliche Alkoholika gratis gab. Nein, keine Angst, wir haben nicht jeden Abend einen Reset gemacht. Andere hingegen schon. Hauptsächlich waren dies aber „normale“ Kreuzfahrtgäste. 

Endlich in Mindelo/Cabo Verde angekommen, haben wir die Chance zum Landgang ausgenutzt, sind zum Strand und wollten dort ein wenig Baden gehen. Wie Du im Video sehen kannst, war das gar nicht so einfach. Dafür haben wir Insta-Husbands bei der Arbeit beobachten können. Sehr lustig, wie die ganzen tollen Instagram Bilder entstehen. Da gehen die jungen Damen bis zu 30 mal denselben Weg im Sand und hüpfen ein wenig umher, damit das Foto auch möglichst natürlich aussieht. Ich hätte das ja gerne gefilmt, aber so indiskret wollte ich dann doch nicht sein.

Baden im Meer

Nach diesen lustigen Erlebnissen am Strand, dem für Sanny erholsamen Bad im Meerwasser, gingen wir also wieder zurück an Board der Sovereign und ich beschloss dem Jacuzzi einen Besuch abzustatten. Die Feststellung des Tages dabei war dann, dass es sich bei dem Wasser um nicht gechlortes Meerwasser handelt. In den Pools war das auch so. Hätten wir das nicht schon vorher wissen können? Also war ab dem Moment klar, dass der Pool für Sanny geöffnet war. Und ich wurde umgehend zum Insta-Husband befördert.

Ganz so schlimm ist es jetzt nicht geworden, aber für einen kurzen Moment hatte ich eben dieses Gefühl. 

Auf geht’s nach Brasilien

Es folgten drei weitere Tage und Nächte an Board, wobei die grundlegendste Änderung die war, dass unser Dinner-Menü in der Auswahl stark eingeschränkt worden ist. Statt vorher 6 Vorspeisen, 10 Hauptgängen und bis zu 6 Desserts gab es ab Cabo Verde nur noch 3 Vorspeisen, 4 Hauptgänge und 3 Desserts zur Auswahl. Wir wollen nicht jammern, das ist immer noch wahnsinnig viel, verglichen mit den Menschen, die wirklich nur drei Löffel Reis pro Mahlzeit bekommen. Dazu gab es ja auch noch das Abendbuffet im anderen Restaurant, so dass wirklich noch ausreichend Auswahl gegeben war. 

Außerdem wollten wir uns auf dieser Südamerika Reise ja im Minimalismus üben, warum nicht auch beim Essen. Aus diesem Grund haben wir während der Reise so richtig zugeschlagen und werden später dann eher so Essen, wie es die Einheimische Bevölkerung macht.

Minimalismus?

Ebenso minimalistisch ist auch unser Reisegepäck. Waren wir im April noch jeder mit einem großen Koffer plus Rucksack unterwegs, so haben wir dieses mal den Koffer weggelassen und sind nur noch mit dem Rucksack unterwegs. 25 Liter für mich und 40 Liter für Sanny. Darin sind alle elektronischen Geräte untergebracht, der Badezimmer-Bedarf und unsere Wäsche. Klar, wer in den Sommer fährt, der braucht keine warme Jacke und keine lange Hose mitschleppen. Aber was ist bei unserer Rückreise? Wie warm/kalt wird es dann sein? Geplant ist, dass wir im Februar nach Deutschland zurück kommen, damit ein paar Termine abgearbeitet werden können, die wir gerne wahrnehmen wollen. Februar? Da liegt meistens Schnee in Europa und die Temperaturen sind so zwischen +5°C und -15°C. Ideales Wetter für unsere kurzen Hosen und die T-Shirts. Alle übereinander!

Doch jetzt haben wir die Nomad Cruise abgesehen vom Husten ohne Seekrankheit überlebt und haben es in den 13 Tage nicht geschafft mit allen Nomds in Kontakt zu kommen, dafür waren es einfach zu viele. Und auch hier in Brasilien könnten wir, wenn wir wollten, uns auf den Weg machen und weitere Nomads kennenlernen. Nun erkunden wir Recife und freut Euch auf neue Busfahrgeschichten in der nächsten Woche.

KW2018-40 – Wir waren auf dem CVSM 2018

Ihr wart wo?

Schon in 2017 haben wir von einem kleinen Campervan Treffen in Südtirol gehört, wo sehr viele Blogger und Vlogger gemeinsam Ihr Unwesen treiben. Dem Camper Van Summit Meeting. Es findet immer am ersten Wochenende im Oktober statt und ist damit eher eines der letzten Treffen im Jahr. In diesem Jahr war es vom 03. Oktober bis zum 07. Oktober. Und wir waren mit dabei.

Bereits von Paraguay aus haben wir uns Überlegt, dass wir dort gerne hin möchten. Für uns war ziemlich sicher, dass wir bis dahin noch keinen eigenen Van haben werden, also haben wir uns etliche Optionen überlegt, wie wir das nun anstellen können, um auch dabei sein zu können. Auf der Homepage der Veranstaltung haben wir dann einen ausstellenden Vermieter gefunden, bei dem wir uns dann einen Kastenwagen für diesen Zeitraum gemietet haben.

Du fragst Dich warum? Naja, die Absetzkabine haben wir ja bereits ausführlich getestet und durften dabei feststellen, dass diese so gar nichts für uns ist.

Mit dem PickUp unterwegs

 

 

 

Weinsberg CaraBus 601DQ

Zugegeben, Tests von irgendwelchen Wohnmobilen gibt es im Internet nun wirklich zu Genüge. Warum müssen wir nun also unseren Senf auch noch mit dazu geben? Ganz einfach, weil wir es gut finden, wenn es möglichst viele verschiedene Meinungen zu den Dingen gibt. 

Wir haben uns also bei der Firma Camper-Miete einen Kastenwagen gemietet und direkt noch die Eintrittskarten zum CVSM mit bestellt, da wir einen guten Preis für diese bekommen konnten. Wie gesagt, wir waren noch in Paraguay und hatten auch hier die Herausforderung, dass wir etwas anmieten, ohne die Möglichkeit zu haben, physische Unterschriften leisten zu können. Ähnlich wie es ja auch bei unserem Dachzelt gewesen ist.

Die gesamte Kommunikation erfolgte via E-Mail und war insgesamt sehr angenehm. Unsere Ansprechpartnerin konnte jederzeit sehr kompetente Antworten geben und hat uns immer gut beraten. An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön für alles, insbesondere für das entgegengebrachte Vertrauen, dass wir, obwohl zur Anmietung nicht im Lande, dann den Kastenwagen auch abnehmen. 

Ursprünglich gemietet hatten wir einen Kastenwagen für zwei Personen ohne Fahrradträger. Erhalten haben wir einen Kastenwagen für vier Personen mit Fahrradträger. Wir waren auch die letzten Mieter der Saison für diesen Wagen, wenn nicht sogar für die komplette Flotte. Das wissen wir nicht so genau. Wie auch immer, der Kastenwagen war, wie fast alle Kastenwägen, aufgebaut auf einem FIAT Ducato und damit außen einiges größer als unser Max. Damit sollten wir aber keine Probleme haben.

Unser Fahrzeug hatte also Platz für vier Personen, das heisst, dass er neben einem Heckbett noch ein vorderes Hubbett über der Halbdinette hatte. Hinten haben wir übrigens quer geschlafen, was zumindest für mich mit einigen Kopfschmerzen verbunden war. Auch wenn ich nur 1.86m lang bin, so ist doch die Bettlänge schon etwas knapp bemessen. Aber auf dem Hubbett hätten wir doch deutlich weniger Platz gehabt. Immerhin konnten wir bequem im Bett sitzen und uns darin herum lümmeln, genau so, wie wir es gerne machen und wie es in der Absetzkabine nicht möglich gewesen ist.

Alles drin und trotzdem…

Wir hatten eine Komplett-Ausstattung, das heisst, dass wieder einmal sogar die Kaffee-Maschine mit dabei war. Bettwäsche und Camping-Stühle haben wir aber vorgängig beim Vermieter gelassen und unsere eigenen Stühle bzw. Bettwäsche mitgenommen. Ausgestattet mit den üblichen Merkmalen wie 2-Flammen-Kocher, Dusche, Chemie-Klo (was wir davon halten weißt Du ja schon) und vor allem einer Gas-Heizung hatten wir alles, was wir brauchten – und auch nicht brauchten. Ja, gekocht haben wir jeden Tag, geduscht auch und auch auf Toilette waren wir regelmäßig. Jedoch haben wir dafür Dusche und Toilette von der Campingplatz Infrastruktur verwendet, denn das CVSM war auf einem Campingplatz.

Da wir aus den vorherigen Nächten im Dachzelt schon wussten, dass es einigermaßen kühl werden würde, habe ich dann in der ersten Nacht im CaraBus auch die Heizung eingeschaltet. Und zwar auf ca. 22°C. Mitten in der Nacht bin ich dann davon aufgewacht, dass Sanny die Schiebetür geöffnet hat. Ihr war heiß und das waren keine Hitzewallungen, sondern die Heizung, die genau unter ihrem Kopf am werkeln war. Ich habe nämlich fast gefroren mit der nicht ganz dicht schliessenden Hecktür. Dies scheinen aber alle Kastenwagen zu haben, schliesslich gibt es als Zubehör so manches mal eine Thermodecke für die Hecktüren zu kaufen.

Also haben wir dann die Heizung in den folgenden Nächten nicht mehr so heiß eingestellt und auch die Köpfe von der Heizung weg gelegt, so dass wir dann wenigstens noch warme Füße hatten. Das mit der Heizung ist also noch optimierbar. Mal schauen, was die Zukunft der Ausbauer da so mit sich bringt.

Der nächste Kritikpunkt lässt aber nicht lange auf sich warten. Wir hatten nämlich die Hoffnung, dass wir durch das größere Fahrzeug auch mehr Platz im Innenraum haben. Aber dem ist nicht wirklich so. Max ist klein, das war uns bewusst und es war so gewollt. Aber der CaraBus ist groß, zumindest von außen. Und innen? Tja, da haben wir uns so manche blaue Flecke geholt, da zum Beispiel zwischen der Küchenzeile und der Badezimmertür wirklich nur sehr wenig Platz war. Dann gibt es eine über einen Meter breite Schiebetür, von der mal gerade die Hälfte verwendet werden kann, weil die andere Hälfte von der Küchenzeile in Beschlag genommen wurde.

Also kommen wir insgesamt auch bei einem aktuellen Kastenwagen zu dem Fazit, dass dies nicht unser Fahrzeug sein wird. Sollten wir also irgendwann mal von Max Abschied nehmen müssen, dann müssen wir wirklich suchen, oder aber wieder komplett selbst ausbauen.

CVSM 2018

Wir sind also am 03. Oktober auf dem Campingplatz Leutasch in Tirol/Österreich angekommen und haben uns einen Platz für den Campervan gesucht. Und dann auch direkt den ersten Fehler gemacht. Wir hätten uns nämlich erst an der Rezeption anmelden sollen und nicht direkt rauffahren. Aber egal. Der Kasten stand und wir sind dann zur Anmeldung gegangen, wo große Listen mit allen Teilnehmern vorhanden waren. Nur wir standen nicht drauf, trotz gültigem Ticket. Sogleich wurde Peter, der Veranstalter, gerufen und es wurde um Klärung gebeten. Peter haben wir schon auf dem Caravan Salon Düsseldorf gesehen und er konnte sich auch an uns erinnern. Das macht so manche Sachen dann sehr viel einfacher. Da wir ja ein gültiges Ticket hatten, durften wir auch bleiben.

Das CVSM ist eine Art Ausstellermesse mit Familiencharakter. Neben ein paar Ausstellern waren nämlich noch eine ganze Menge bekannter Blogger und Vlogger vor Ort. Neben Patascha’s World, comewithus2, Rebecca on the Roof und Thilo Vogel, die wir alle schon persönlich kannten, durften wir dann auch noch weitere Blogger wie z.B. Road an BoardLife of Balu, Schalldose on Tour, camperontour und viele weitere persönlich kennenlernen. Diese Möglichkeit hatten nicht nur wir, sondern jeder der dort war. Es gehörte nämlich zum Programm.

Apropos Programm, das gab es natürlich auch. Einige Blogger und Vlogger haben von ihren Reisen berichtet und schöne Diavorträge gehalten, andere haben Kochkurse mit dem Omnia gemacht. Es wurden Wandertouren, Kletterkurse und Mountain-Bike Touren angeboten. Und am Abend gab es verschiedene Lagerfeuer und ein ziemlich gutes Catering, welches vom Campingplatz-Betreiber organisiert wurde. Das absolute Highlight beim Catering war wahrscheinlich der Grill Wettbewerb, bei dem jeder Fleisch, Salat, Knoblauchbrot und Gemüse bekommen konnte und diese Dinge dann auf verschiedenen bereitgestellten Grills garen durfte. Die drei besten Grillstücke (Fleisch oder Vegetarisch) wurden prämiert und haben tolle Gewinne erhalten.

Ebenfalls wurde eine große Tombola veranstaltet zu der die Aussteller grandiose Preise bereitgestellt haben. Der Erlös der Tombola wurde zugunsten eines Gemeinnützigen Vereins gespendet, was wir als große Geste natürlich sehr gerne unterstützt haben. Einen Sachgewinn gab es für uns nur in Form eines Trostpreises, viel wichtiger war uns aber, dass wir etwas Geben durften, was auch da ankommt, wo es gebraucht wird, bei Menschen, die nicht mehr so viele Wünsche haben.

Kurz gesagt

Wieder einmal eine Woche voller Erlebnisse, neuer Kontakte und spannender Gespräche. Nebenbei durchaus leckeres Essen und die Erfahrung, dass ein gemieteter Kastenwagen nicht unser permanentes Heim werden wird. Das CVSM ist für uns aber schon fast zu spät im Jahr, insbesondere deshalb, weil es in den Bergen im Oktober schon sehr durchwachsen sein kann. Die nächste Woche ist wieder einmal ohne Bericht, da wir auf einer Fortbildung sind.

KW2018-38 – Der fertige Ausbau?

Ein Bett im LKW

Unser lieber Max ist wirklich ein praktisches Gefährt. Groß und doch klein, langsam und doch schnell, leicht und doch schwer. Ein echter LKW halt. Sagt zumindest die Finanzbehörde und das Straßenverkehrsamt.

Die letzten Wochen haben wir nun damit verbracht Max von innen so richtig sauber zu machen. Genau so, wie wir es vor ein paar Wochen auch schon gemacht haben. Nein, nicht genau so, aber zumindest so ähnlich. Der vorhandene Schrank musste genau so weichen wie die ölige Bodenplatte und die Wandpaneele. Denn im Inneren roch es sehr stark nach Öl und Benzin; wurde doch regelmäßig ein Motorrad in ihm transportiert. Danach hat Eike dann mehrere Stunden lang den Innenraum mit allen möglichen Reinigern gereinigt. Nach der aufwendigen Reinigung folgte die Rostbehandlung an den kleinen Löchern, in denen die Nieten für die alten Einbauten hielten. Etwas benebelt und mit Kopfschmerzen ging es dann am Abend ins Bett. Am nächsten Morgen folgte die Lackbehandlung der Rostlöcher mittels Spraydose. Rostschutz und ein weißer Lack versiegelte den Rostumwandler. Am Abend ging es dann etwas benebelt und mit Kopfschmerzen ins Bett.
Nach einiger Zeit konnten wir dann schon mit dem Einkleben von insgesamt 20m² Armaflex beginnen. Für die tiefen Fächer in den Wänden und der Decke, sowie für den Boden, haben wir 19mm starke Platten verlegt. Wichtig hierbei ist, dass wirklich jede Bodenwelle fest angedrückt wird, anderenfalls kann sich in dem entstandenen Hohlraum Kondenswasser sammeln und bildet so eine gute Grundlage für erneuten Rost. Im Idealfall hast Du beim selbst ausbauen nach der Wärmedämmung hinten eine Black-Box. Also es ist alles was kein Fenster ist schwarz.

Relativ schnell sind wir uns darüber einig, dass Max ein Bett benötigt. Dieses wird, so wie es in vielen Kastenwägen auch ist, mehrteilig in Max verbaut. Es gibt einen festen Teil, der über die gesamte Breite von 156cm geht und ziemlich genau 140cm lang ist geben. Dieser Teil wird getragen von einem kleinen Holzrahmen und einem einfachen Roll-Lattenrost aus dem Matratzenfachhandel. Der Roll-Lattenrost hat eine Breit von 140cm und soll für ein 200cm Bett ausreichen. Die weiten Abstände bei einer 2 Meter Bettlänge lassen uns dazu tendieren, dass wir den Roll-Lattenrost nicht kürzen, sondern einfach die Abstände zwischen den Latten sehr viel enger machen, als es vom Hersteller vorgesehen ist.

Unsere bereits vorhandene Matratze von 200cm x 140cm wird einfach auf 156cm gekürzt. Für den verbleibenden Rest haben wir aktuell noch keine Verwendung, aber wer weiß, vielleicht werden da ja noch Kissen draus.

Im vorderen Teil des Laderaums befindet sich eine Schrankkonstruktion, die sämtliche Einbauten aufnehmen soll, die wir noch benötigen. Um nun also im Wageninnern schlafen zu können, müssen wir uns etwas überlegen.

Welche Einbauten braucht Max?

Ein Bett allein macht noch keinen Campervan. Kurz überlegt, was wir noch benötigen, haben wir dann eine lange Liste mit Dingen erstellt, die wir für wichtig befinden.

  • Kühlbox
  • Wassertank
  • Abwaschbecken
  • Gaskocher
  • Geschirr
  • Batterie
  • Spannungswandler
  • Ladebooster
  • Toilette
  • Jede Menge Kleinkram

Sobald diese Liste fertig war, haben wir die für uns übliche Aufgabenteilung vorgenommen. Sandra hat das Budget für alles zusammen und für die einzelnen Geräte festgelegt. Ich habe dann auf Basis dieses Budgets versucht die Einzelprodukte zu kaufen. Das hat natürlich nicht immer – oder gar nicht? – geklappt. Wie dem auch sei, der Busausbau ist keine Geschenkestunde. Wenn Dir jemand sagt, dass er seinen Bus für nur €2000,00 ausgebaut hat, dann hat er viele Dinge nicht berechnet, frech gelogen oder vieles gratis erhalten. Und seine eigene Zeit hat er dann mal sowieso nicht mit einberechnet.

Die Holzarbeiten die bereits parallel zu anderen Arbeiten wie z.B. den Elektrischen Leitungen hat Sandra angefangen. Sie kann nämlich sehr gut mit Stichsäge, Kreissäge, Bohrmaschine und Schmirgelleinen umgehen. Eike hat während dem dann Leitungen konfektioniert, Kabelschuhe gekrimpt, Leitungen im Bus verlegt, Positionen für Ladebooster, Batterie und Spannungswandler festgelegt und soweit schon möglich diese auch bereits montiert. Einige Geräte wurden erst mal mit Malerkrepp auf den Boden geklebt, damit für den Möbelbau eine Grundidee vorliegt.

Und überhaupt, wer sagt denn, dass alle bestellten Gerätschaften auch pünktlich ankommen? Bei uns war das leider nicht der Fall, aber wir wollen ja auch nicht mit einem „fertigen Van“ unterwegs sein. Etwas Spaß muss für „später“ auch immer noch vorhanden sein.

Also wurde für den Wassertank, der noch nicht da ist, nur ein Malerkrepp geklebt, welches da auch immer noch klebt. Die Höhe haben wir dann einfach abgemessen und entsprechend berücksichtigt. Genauso gibt es Ideen, die wir hatten, die leider nicht umsetzbar sind. Wir sind also immer noch auf der Suche nach einem Spülbecken und den entsprechenden Rohren oder Schläuchen.

Selbstverständlich darf in einem Campervan die Toilette nicht fehlen. Diese haben wir aus einigen Holzresten, etwas neuem Holz, einem Trenneinsatz der Firma Separett® und ein wenig Geduld, Spucke und Schrauben selbst gebaut. Wenn Du mehr zu unserer Toilette wissen möchtest, dann lies einfach hier weiter.

Nicht nur ein, auch Auf-& Anbauten

Da wir uns bewusst für eine Zwei-Raum-Wohnung entschieden haben, müssen wir natürlich auch dafür sorgen, dass unser zweites Zimmer artgerecht gehalten wird. Wir haben bereits aus Paraguay ein Dachzelt gekauft und dabei bei unserem Verkäufer für reichlich Verwirrungen gesorgt. Einen solchen Fall von Materialbeschaffung kennt er auch nur von der Bundeswehr. Etwas kaufen, während man im Ausland stationiert ist, für ein Fahrzeug, welches man noch gar nicht hat, geschweige denn, dass man weiß, was für eins es werden soll.

Zurück zum Thema. Das Dachzelt will auf dem Dach von Max befestigt werden. Nach vielem lesen, messen, lesen, prüfen, lesen und entscheiden, fiel der Entschluss, einen Dachträger in Eigenregie zu bauen. Mit Hilfe von 3 Meter langen Airline-Schienen, welche auf dem Dach festgeklebt werden, haben wir eine Möglichkeit geschaffen individuelle Halter mit dem Fahrzeug zu verbinden. Die Halter haben wir mit der freundlichen Unterstützung eines Mitglieds vom T4-Forum erhalten. Falls Du auch solche Halter benötigst, wird er Dir bestimmt auch helfen.

Auf diese Halter sind dann Bosch-Rexroth-Profilschienen montiert worden, die insgesamt einen 150cm breiten und 309cm langen Dachträger bilden. Mittels vier Schienen wurde der Träger mit Max verbunden, die übrigen drei Querträger tragen sich selbst über entsprechende Winkel an den Längsstangen. Nach der Montage vom Dachzelt mussten wir natürlich auch erst einmal prüfen, ob alles passt. Also sind zwei Personen ins Zelt geklettert und ich habe geschaut wie stark die Alu Profilschienen durchbiegen. Was soll ich sagen, es biegt sich so gut wie gar nichts durch. Dieser erste Belastungstest stimmt mich positiv, dass auch während der Fahrt alles gut gehen wird. Wirkliche Berechnungen zur Statik und Belastbarkeit des Gestells habe ich nicht angestellt.

Nachtrag im November 2018 nach 10000km: das Gestellt hält sehr gut, auch bei 120km/h auf der Autobahn mit seitlichen Winden.

Damit wir während der Aufenthalte, die wir geplant haben, auch mobil sind, haben wir uns noch einen Fahrradträger für die Heckklappe angeschafft. Dieser war in weniger als 30 Minuten zusammengeschraubt und an Max montiert. Da es sich dabei um einen Artikel eines namhaften Herstellers handelt, haben wir auch keine Angst, dass dort etwas komisches passieren könnte. Immer vorausgesetzt, dass die Fahrräder gemäß Anleitung gesichert sind.

Nun müssen wir aber auch schon los, es wartet eine wichtige private Einladung auf uns und dafür müssen wir bereits die ersten 1000km in die Schweiz fahren.

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