Urlaub machen, das kennt ein jeder, oder nicht? Ich hoffe es zumindest, dass es so ist. Urlaub ist dann, wenn man der geliebten Arbeit fern bleibt und sich eine kurze Auszeit von zwei bis sechs Wochen nimmt. Diese Auszeit kann daheim oder auch in einem fernen Land stattfinden. Die hauptsächliche Tätigkeit dürfte in diesem Fall das Entspannen sein.

Entspannung sieht für jeden Menschen unterschiedlich aus, daher möchte ich nicht so viel Energie dazu aufbringen. Es kann sein, dass Du eher der Relaxer bist und die Zeit am liebsten in der Hängematte oder auf der Luftmatratze verbringst. Möglicherweise bist Du auch der Abenteurer und möchtest mit einer langen Wanderung durch Dir unbekannte Gebiete Deine Entspannung finden. Oder Du bist der Sportler und findest Deine Entspannung im Klettern, Joggen, Schwimmen oder Skifahren. Dies ist alles gut und passt für die meisten Menschen, die einfach nur Urlaub machen wollen. 

Es gibt aber dann noch die Menschen, die lieber Reisen möchten. Reisen bedeutet, dass man für längere Zeit als nur zwei bis sechs Wochen unterwegs ist. In der Regel bist Du mehrere Monate am Stück dabei durch eines oder auch mehrere Länder dieser Welt zu reisen und dabei Land und Leute kennen zulernen. Es bedeutet auch, dass Du Dich ein Stück weit mit der Kultur und/oder Geschichte des Landes beschäftigst. Dein Ziel ist, die Welt zu erkunden und dabei einmalige Momente zu erleben.

Vor allem bedeutet Reisen aber, dass Du zu Dir selbst findest. Dies wird auf Deiner ersten Reise nicht das primäre Ziel sein, es ist aber ein Nebeneffekt, der sich absolut nicht vermeiden lässt. Entwicklung ist ein essentielles Thema bei den Menschen, die auf Reisen sind. Und wenn Du es im ersten Moment nicht zugeben möchtest, so wird es mit der Zeit, die Du auf der Reise verbringst, auch für Dich sichtbar werden. Du hast Deine Meinung über Dich, Länder, Kulturen, Menschen verändert, Du hast Dich Entwickelt. Es ist also tatsächlich kein Urlaub, wenn Du auf Reisen bist, sondern es ist durchaus Arbeit.

An dieser Stelle möchte ich gerne aus einem anderen Blog zitieren, da mich dieser Text in meiner Meinung wirklich bestärkt hat.

Im Grunde gibt es in meinen Augen einen relativ eindeutigen Unterschied zwischen einem Reisenden und einem Touristen. Der Reisende will das Fremde gern so sehen, wie es ist. Er möchte das Alltägliche im Fremden erfahren, er möchte sich dem Tempo in der Fremde anpassen. Er ist sich durchaus bewusst, dass er nur zu Besuch bleibt. Aber solange er vor Ort ist, soll der Ort genauso weiter existieren, wie während seiner Abwesenheit. Er beobachtet demnach den Alltag, oder bemüht sich, mit dem Alltag zu verschmelzen. Dieser Anspruch bringt jedoch unausweichlich ein Gefühl mit sich, dass dem Klischee einer „Reise“ zuwiderläuft: Langeweile. Daher erfand sich der Tourismus. Der Tourist will etwas geboten bekommen, er will „touren“. Er will Sehenswürdigkeiten. Was für ein verräterischer Ausdruck. Ein Tourist sieht demnach also nur das, was er für „würdig“ erachtet. In gewisser Weise fordert der Tourist etwas, dass dem Reisenden fremd ist. Die Fremde soll ihm etwas bieten, denn warum sonst sollte sich der Tourist auf den weiten Weg begeben, genau diese Fremde zu besuchen?

Wenn Du mehr über (Persönlichkeits)-Entwicklung wissen möchtest, dann schaue doch einfach auf Sandra’s Blog nach, denn sie schreibt dort eine Menge über dieses Thema. 

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