Erlebnisse mit Gleichgesinnten

Nachdem wir nun in der letzten Woche, von langer Hand geplant, zu einer privaten Feier in der Schweiz waren, hatten wir also noch etwas Zeit, bevor wir die nächsten geplanten Aktivitäten angehen. 

Aber von vorne. In der Schweiz waren wir natürlich mit Max unterwegs. Also haben wir auch in Max gewohnt. Wo wir vor zwei Jahren noch in einem großen Haus mit über 140qm Wohnfläche waren, stehen wir also jetzt mit lediglich 3qm Wohnfläche plus dem Dachzelt an ungefähr dem gleichen Ort und geniessen die Natur und die Festivitäten in der Schweiz. Und es gefällt uns gut. Zwischendurch stellen wir uns dann die Frage, warum wir es nicht schon so viel früher so gemacht haben. Das wäre doch bestimmt auch mit einem festen Arbeitsplatz gegangen, oder nicht? Nun, da wir vorwärts leben wollen, bleibt diese Frage ohne Antwort.

Vorwärts Leben ja, aber trotzdem berichten wir immer noch rückwärts. Also meistens jedenfalls. Spontan entschliessen wir uns in dieser Woche noch auf ein kleines Treffen „in der Nähe“ zu fahren.

 

Also ging es über zahlreiche Kilometer Landstraße, Autobahn und Feldweg von der Schweiz, mit einem kleinen Abstecher nahe München, nach Übermatzhofen zum Dachzelt Camp 2018. Hach, was war das Spannend so viele Dachzelte auf einen Haufen zu sehen. Überhaupt, so viele freiheitsliebende Menschen, die sich in der Natur wohler fühlen als in den Häuserschluchten der Städte.
Zugegeben, das viele Fahren nervt manchmal schon, aber wenn man denn dort steht, wo es vor schöner Natur nur so strotzt, ist das eine tolle Belohnung.

Also ging es über zahlreiche Kilometer Landstraße, Autobahn und Feldweg von der Schweiz, mit einem kleinen Abstecher nahe München, nach Übermatzhofen zum Dachzelt Camp 2018. Hach, was war das Spannend so viele Dachzelte auf einen Haufen zu sehen. Überhaupt, so viele freiheitsliebende Menschen, die sich in der Natur wohler fühlen als in den Häuserschluchten der Städte.
Zugegeben, das viele Fahren nervt manchmal schon, aber wenn man denn dort steht, wo es vor schöner Natur nur so strotzt, ist das eine tolle Belohnung.

Das Gelände vom Sportverein Übermatzhofen, wo das Treffen stattfand, ist auf keinem Navi wirklich verzeichnet. Und auch mobiles Internet ist wirklich schwer zu finden. Gott sei Dank standen genau dort, wo unser Navigationssystem sagte: „Sie haben Ihr Ziel erreicht.“, eine kleine Holztafel mit der Aufschrift „Dachzelt Camp –>“. So wussten wir dann zumindest ungefähr, wohin wir mussten. Immer schön langsam fahrend hielten wir also Ausschau nach weiteren Schildern. Und Zack, schon sind wir an einem vorbei gefahren. Wir hätten uns ja den Max nicht gekauft, wenn er nicht so tolle Geländeeigenschaften hätte. Also mitten auf dem kleinen Feldweg drehen und dem Schild folgen. Nach wenigen Minuten waren wir dann am Sportplatz angekommen. Und nun? Ach, da steht ja Thilo mit seinem Auto. Und Anmeldung steht auch angeschrieben. Manchmal komme ich mir vor wie ein kleiner Junge, der die Welt erst noch entdecken will.

Der Rest ist dann schnell erzählt. Angemeldet, für Max einen tollen Platz gesucht und die Begeisterung der anwesenden Teilnehmer gespürt, als wir unser Dachzelt aufgeklappt haben. Ja, es dauert tatsächlich nur 30 Sekunden bis alles steht. Und danach noch mal 2 Minuten das Bettzeug ins Zelt zu räumen und alles schlaffertig zu machen.

Chäsfondue im September

Wer einen Ur-Schweizer fragt, ab wann Chäsfondue gegessen werden darf, der bekommt als Antwort meistens: „Wenn es kalt ist und der Schnee liegt.“. Am Dachzelt Camp war es aber weder kalt, noch gab es Schnee. Aber es gab als Highlight der Veranstaltung ein leckeres Chäsfondue, zubereitet von zwei Schweizern, die ebenfalls mit einem Dachzelt reisen. So konnten wir also sicher sein, dass das Chäsfondue auch „gescheit“ wird und nicht von abweichenden Ritualen oder Ideen verfälscht wird.

Dabei fällt mir ein lustiger Exkurs zu einer Weihnachtsfeier ein. Sandra und ich haben die Familie zum Chäsfondue eingeladen. Ein Familienmitglied hatte dann die, wirklich gute, Idee noch ca. 2kg Putenbrust mitzubringen. Putenbrust und Chäsfondue passt leider nur bedingt zueinander. Auf jeden Fall bekommst Du die Putenbruststücke im Käse nicht durchgegart.

Es war ein total toller Abend mit sehr vielen spannenden Unterhaltungen am und natürlich dem Chäsfondue vom Lagerfeuer. Nachdem dann alle Teilnehmer weitestgehend gesättigt waren, wurde noch eine kleine Frage-Antwort-Runde eingeläutet. Während dieser Frage-Antwort-Runde sind einige spannende Vorschläge entwickelt worden, was zukünftig in der Dachzeltnomaden Community angegangen werden kann. 

Und wie geht es nun weiter?

Unsere ersten Nächte im Dachzelt waren ungefähr so, wie wir es uns auch vorgestellt haben. Kühl und kuschelig. Wir haben bislang noch nicht wirklich geplant, wohin es uns führen soll. Denn für uns ist der Weg das Ziel. Einige Zwischenetappen sind bereits fixiert, wie zum Beispiel in der nächsten Woche das Camper Van Summit Meeting 2018 in Leutasch/Österreich. Ebenfalls fix geplant ist unsere Kreuzfahrt von Barcelona/Spanien nach Recife/Brasilien, die Mitte November startet und uns in eine kurze Zeit der digitalen Enthaltsamkeit bringt. 

Anmeldung zum Newsletter

Anmeldung zum Newsletter

Sollen wir Dich immer auf dem Laufenden halten?

Ja, das ist ganz einfach, trage unten Deinen Namen und Deine E-Mail-Adresse ein und drücke auf "Anmelden".

Du meldest Dich damit an unserem Newsletter an. Selbstverständlich kannst Du Dich auch jederzeit wieder abmelden.

Datenverarbeitung erlaubt?

Die Anmeldung war erfolgreich.